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23.01.2007

15:36 Uhr

Sturmschäden meist absetzbar

Sturmschäden: Tipps vom Steuerzahlerbund

Katastrophenschäden, die nicht von der Versicherung übernommen werden, können in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Darauf hat der Bund der Steuerzahler am Dienstag hingewiesen.

HB WIESBADEN. Bei vermieteten oder gewerblich genutzten Immobilien könnten die Aufwendungen als Werbungs- bzw. Betriebskosten steuermindernd geltend gemacht werden. Bei privaten Immobilien sei es möglich, Reparaturkosten als außergewöhnliche Belastungen in der Einkommensteuererklärung anzugeben.

Wenn Sturmschäden nicht als außergewöhnliche Belastungen angesetzt werden könnten, weil die zumutbare Belastungsgrenze nicht erreicht werde, könnten Reparaturkosten als Handwerkerleistungen geltend gemacht werden, teilte der Steuerzahlerbund weiter mit. Dieser Bonus wird direkt mit der Einkommensteuerschuld verrechnet. In diesem Fall sei es aber nur möglich, Arbeitsleistungen und Anfahrtskosten von der Steuer abzusetzen, nicht aber Materialkosten. Handwerkerleistungen können bis zu 20 Prozent abgesetzt werden, der Höchstbetrag liegt bei 600 Euro pro Jahr und Haushalt.

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