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27.06.2013

11:59 Uhr

Tool der Woche

So steigern Sie Ihr Gehalt

VonKatharina Schneider

Durch Steuern und Abgaben schrumpft der Bruttolohn ganz schnell zusammen. Wie viel netto tatsächlich übrig bleibt und mit welchen steuerfreien Zuwendungen der Chef seine Angestellten noch erfreuen kann.

Die Lohntüte gibt es lange nicht mehr, doch an dem Wunsch nach einem guten Gehalt hat sich nichts geändert. dpa

Die Lohntüte gibt es lange nicht mehr, doch an dem Wunsch nach einem guten Gehalt hat sich nichts geändert.

DüsseldorfEgal, ob im Einstellungsgespräch oder bei der Verhandlung um eine Gehaltserhöhung, gesprochen wird häufig nur über das Bruttogehalt. Wie viel Geld nach allen Abzügen tatsächlich auf seinem Konto landet, muss der Arbeitnehmer selbst ausrechnen. Zwar hat der Chef keinen Einfluss auf die Rechengrößen der Sozialversicherung und die Höhe der Einkommensteuer, mit der einen oder anderen steuerfreien Zuwendung kann er seinen Angestellten aber entgegenkommen.

Endlich mehr Netto vom Brutto? Handelsblatt Online erklärt, welche Angaben für die Berechnung des Nettogehalts wichtig sind und welche geldwerten Vorteile Arbeitnehmer aushandeln können, ohne zusätzliche Steuern zu zahlen.

Beim Vergleich von Brutto- und Nettogehalt gibt es oft lange Gesichter. Einkommensteuer, Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungsbeiträge, der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls noch die Kirchensteuer: All das wird vom Einkommen abgezogen. Positiv wirken sich dagegen Freibeträge aus, etwa für Kinder oder für außergewöhnliche Belastungen.

Das Nettogehalt ohne ein spezielles Computerprogramm quasi von Hand zu berechnen, ist jedoch äußerst schwierig. „Dabei gibt es sehr viele Schritte und Normen zu beachten, deshalb verlassen sich selbst Berater lieber auf den Computer“, sagt Markus Deutsch vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine in Berlin. Wer keinen Zugriff auf die Software für Steuerexperten hat, kann auch den Brutto-Netto-Rechner von Handelsblatt Online nutzen. Hier müssen lediglich einige Eckdaten eingetippt werden.

Jedes Jahr gibt es zahlreiche Neuerungen im Steuerrecht und häufig ändern sich auch die Bemessungsgrenzen für die Sozialversicherung. Deshalb ist für die Berechnung des Nettoeinkommens zunächst das Jahr der Gehaltszahlung entscheidend. Zum ersten Januar 2013 hat sich beispielsweise die Bemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung geändert, sie ist in den alten Bundesländern um 200 Euro auf 5.800 Euro pro Monat (69.600 Euro im Jahr ) gestiegen. In den neuen Bundesländern wurde die Grenze um 100 auf 4.900 Euro angehoben (58.800 Euro im Jahr).

Kommentare (7)

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Wolfsfreund

27.06.2013, 14:08 Uhr

"...und gegebenenfalls noch die Kirchensteuer"
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Wer freiwillig die Pfaffensteuer bezahlt, dem ist nicht zu helfen. Austreten und das gesparte Geld für was Schönes ausgeben, von dem man was hat! :-)

Account gelöscht!

27.06.2013, 15:18 Uhr

Es spielt doch bei dieser abartigen Steuerbelastung keine Rolle mehr...man muss doch sogar Angst haben wenn man mehr verdient, dass man in eine andere Steuerklasse rutscht die dann alles auffrisst. Hier geht doch längst niemand mehr für den eigenen Wohlstand arbeiten sondern doch nur noch weil man es zum überleben muss......HAuptsache 50% Steuern und Abgaben klauen lassen.

Account gelöscht!

27.06.2013, 15:25 Uhr

Also entweder zahlen alle Kirchensteuer oder keiner.

Was wäre, wenn alle austreten?

Dann werden aus Kirchen Moscheen. Keine so angenehme Vorstellung.

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