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19.12.2013

09:44 Uhr

Urteil in den USA

Hedgefondsmanagern geht es an den Kragen

Nun erwischt es wohl auch den SAC-Mitarbeiter Michael Steinberg. Die Richter der Strafkammer in Manhattan schreiben dem Hedgefondsmanager Tricksereien mithilfe on Insidertipps zu. Dafür könnte er ins Gefängnis wandern.

Gesenkten Hauptes verlässt Steinberg das Gebäude des Federal Court in Manhattan. Welche Strafe ihn konkret erwartet, ist noch ungewiss. Reuters

Gesenkten Hauptes verlässt Steinberg das Gebäude des Federal Court in Manhattan. Welche Strafe ihn konkret erwartet, ist noch ungewiss.

New YorkDie US-Justiz geht weiter mit aller Härte gegen Insiderhändler vor. Am Mittwoch sah es eine Jury in Manhattan als erwiesen an, dass der Finanzmanager Michael Steinberg seine Geschäfte mit Hilfe illegaler Tipps getätigt hat. Steinberg arbeitete beim Hedgefonds SAC des Milliardärs Steven A. Cohen. Ihm droht nun eine Gefängnisstrafe. Darüber entscheidet ein Richter wie in den USA üblich zu einem späteren Zeitpunkt.

„Michael Steinberg hat auf der Suche nach seinem Vorteil die Grenze hin zum kriminellen Insiderhandel überschritten“, erklärte der zuständige Bundesstaatsanwalt Preet Bharara. Es ist verboten, beim Spekulieren Tipps von Firmeninsidern anzunehmen, weil dies andere Anleger benachteiligt. Gerichte hatten in jüngerer Vergangenheit gleich mehrere Wall-Street-Größen zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Der Hedgefonds SAC hatte sich im November in einem Deal mit der Staatsanwaltschaft des Insiderhandels für schuldig bekannt und bereiterklärt, eine Rekordstrafe von insgesamt 1,8 Milliarden Dollar zu zahlen. Die Vereinbarung schützt die einzelnen SAC-Mitarbeiter jedoch nicht vor einer Strafverfolgung.

Von

dpa

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