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03.01.2006

12:02 Uhr

Verbraucher & Service

Unfall auf dem Arbeitsweg von der Steuer absetzbar

Kosten eines Unfalls auf dem Arbeitsweg können als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Darauf macht der Bund der Steuerzahler Hessen in Wiesbaden aufmerksam.

HB WIESBADEN. Abzugsfähig seien Aufwendungen zur Beseitigung von Schäden, Abschleppkosten, Gerichts-, Gutachter- und Anwaltskosten. Abzuziehen sind Kosten, die durch den Arbeitgeber, den Schädiger oder durch die Haftpflicht- und Kaskoversicherung ersetzt werden.

Steuerlich absetzbar sind diesen Angaben zufolge auch Schadenersatzleistungen, die selbst erbracht werden, um nicht den eigenen Schadenfreiheitsrabatt bei der Versicherung zu verlieren. Wird der auf dem Arbeitsweg erlittene Schaden am Auto nicht repariert, kann eine Wertminderung in dem Jahr geltend gemacht werden, in dem sich der Unfall ereignet hat.

Auch bei einem selbst verschuldeten Unfall können Kosten geltend gemacht werden. Dies trifft laut Steuerzahlerbund für den Fall zu, dass das eigene Fahrzeug komplett zerstört wird. Dann kann der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibungen bis zum Unfallzeitpunkt und abzüglich einer Versicherungserstattung und einem möglichen Erlös aus dem Verkauf des Schrottwagens als Werbungskosten abgezogen werden.

Wichtig ist nach Angaben des Steuerzahlerbundes, dass dem Finanzamt der berufliche Zusammenhang der Unfallfahrt begründet werden muss. Er riet, alle Belege über die durch den Unfall entstandenen Aufwendungen aufzubewahren und bei der Einkommenssteuererklärung einzureichen.

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