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19.08.2013

09:30 Uhr

0,1 Prozent Wertverlust

Rekordjagd des Yuan vorerst beendet

Der Auftakt zu einer Trendwende? Den Höhenflug der chinesischen Währung Yuan sehen Analysten noch nicht komplett beendet. Das liegt vor allem am außergewöhnlichen Umgang im Handel mit den chinesischen Devisen.

Das Konterfei des „Großen Vorsitzenden” prangt auf den Scheinen der starken Währung. AFP

Das Konterfei des „Großen Vorsitzenden” prangt auf den Scheinen der starken Währung.

FrankfurtDie Rekordjagd der chinesischen Währung ist am Montag vorerst zu Ende gegangen. Ein Dollar verteuerte sich um 0,1 Prozent auf 6,119 Yuan, nachdem er am Freitag mit 6,109 Yuan so billig war wie nie zuvor.

Der Auftakt zu einer Trendwende sei dies jedoch nicht, betonte ein Börsianer. „Es gab in den vergangenen Wochen keine Faktoren, die diese Serie von Rekordhochs rechtfertigen können. Daher kann man recht sicher sein, dass die chinesische Notenbank hinter dieser jüngsten Aufwertung steht.” Bis zum G20-Gipfel im September könne mit einer Fortsetzung der Yuan-Aufwertung gerechnet werden.

Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf einen von der Notenbank täglich festgesetzten Kurs um maximal ein Prozent über- oder unterschreiten. Üblicherweise hebt die People's Bank of China (PBoC) diesen Wert vor wichtigen internationalen Politik-Treffen sukzessive an, um Kritikern, die den Yuan für unterbewertet halten, entgegenzukommen.

Von

rtr

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