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14.08.2014

07:35 Uhr

48 Cent weniger

Ölpreise sinken weiter

Die US-Lagerbestände von Rohöl beeinflussen die Preise am Rohstoffmarkt. Entgegen Experten-Erwartungen waren die Lagerbestände angestiegen. Jetzt sinken die kosten für ein Barrel.

Die Anleger warten auf neue Daten zu den Ölreserven in den USA, Experten rechnen mit einem Rückgang um 1,75 Millionen Barrel. dpa

Die Anleger warten auf neue Daten zu den Ölreserven in den USA, Experten rechnen mit einem Rückgang um 1,75 Millionen Barrel.

SingapurDie Ölpreise sind am Donnerstag nach einem überraschenden Anstieg der Ölreserven in den USA erneut gesunken. Am Donnerstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im September 103,80 US-Dollar und damit 48 Cent weniger als am Vortag. Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 22 Cent auf 97,37 Dollar. Überraschend hohe US-Ölreserven hätten weiter für Verkaufsdruck gesorgt, hieß es von Händlern.

Am Vortag hatte die US-Regierung einen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl um 1,4 Millionen Barrel auf 367 Millionen Barrel gemeldet. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt einen Rückgang um 2,05 Millionen Barrel erwartet. „Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Nachfrage nach Rohöl in den USA waren die Lagerdaten eine Enttäuschung“, kommentierte Rohstoffexperte Michael McCarthy vom Handelshaus CMC Markets.

Von

dpa

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