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28.07.2015

13:25 Uhr

Abwärtstrend

Ölpreis fällt auf Sechs-Monats-Tief

Am Dienstag drücken die Sorgen über die Konjunkurentwicklung in China weiter die Ölpreise. Zudem belastet ein hohes Angebot den Markt. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um bis zu 2,2 Prozent auf 52,28 Dollar.

Der Abwärtstrend bei den Ölpreisen hält weiter an. dpa

Erdölförderung

Der Abwärtstrend bei den Ölpreisen hält weiter an.

SingapurDer Verfall der Ölpreise hat sich auch am Dienstag fortgesetzt. Nordseeöl der Sorte Brent verlor bis zu 2,2 Prozent auf 52,28 Dollar je Barrel (159 Liter) und kostete damit so wenig wie zuletzt Anfang Februar. US-Leichtöl der Sorte WTI notierte mit 46,68 Dollar 1,5 Prozent niedriger. Fallende Aktienmärkte sorgten für negative Stimmung unter den Marktteilnehmern, erläuterten die Analysten der Commerzbank mit Blick auf die Fortsetzung der Talfahrt an den chinesischen Börsen. Da diese aber etwas abgebremst wurde und die europäischen Börsen nach den Vortagesverlusten etwas aufholten, begrenzten auch die Ölpreise ihre Verluste. So lagen Brent und WTI gegen Mittag nur noch 0,9 und 0,5 Prozent im Minus.

Viele Anleger fürchten, dass sich die Turbulenzen am Aktienmarkt negativ auf die chinesische Konjunktur auswirken und damit die Öl-Nachfrage aus der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft dämpfen könnte.

Auch gibt es weiter ein Überangebot von Öl - etwa zwei Millionen Fässer täglich werden zu viel produziert. In diesem Zusammenhang warteten die Anleger mit Spannung auf die wöchentlichen Lagerdaten aus den USA. Analysten rechneten mit einem leichten Rückgang der Rohöl-Bestände und einem Anstieg der Benzin-Vorräte. Der Branchenverband API wird am Dienstagabend (MESZ) seine Schätzungen vorlegen, am Mittwochnachmittag (MESZ) folgt die Energiebehörde (EIA) in Washington.

Von

dpa

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