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04.04.2011

11:45 Uhr

Agrarrohstoff

Knappe Lagerbestände treiben den Maispreis

In den USA sind die Lagerbestände für Mais überraschend niedrig. Damit steigt das Risiko für weitere Engpässe, sollte die Ernte nicht außerordentlich gut ausfallen. Der Mais-Preis stieg auf ein 33-Monats-Hoch.

Ein Landwirt füllt bei Bad Krozingen einen Maisspeicher. Quelle: ap

Ein Landwirt füllt bei Bad Krozingen einen Maisspeicher.

Aus Furcht vor einem Versorgungsengpass haben Anleger am Montag erneut Mais gekauft. Der US-Future verteuerte sich um bis zu 1,2 Prozent auf 7,45 Dollar je Scheffel und lag damit auf dem höchsten Stand seit Juli 2008. Als Grund nannte Rohstoff-Experte Luke Mathews von der Commonwealth Bank of Australia die Nachwehen der Veröffentlichung überraschend niedriger US-Lagerbestände am vergangenen Donnerstag.

Damit steige das Risiko, dass es bei Ernteausfällen für die kommenden zwölf Monate weltweit zu einem Engpass bei Futtermais kommen könnte. „Wenn wir keine außerordentlich gute Ernte haben, werden die Lagerbestände auch zum Ende der Saison 2011/2012 sehr niedrig sein.“ Im Schlepptau des Mais verteuerte sich Weizen um bis zu 1,3 Prozent auf 7,695 Dollar je Scheffel.

Von

rtr

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