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28.01.2014

08:20 Uhr

Angst vor Schwellenland-Krise

Ölpreise legen zu

Überraschende Zinserhöhung in Indien, Sondertreffen der türkischen Zentralbank: Anleger befürchten eine Krise der Schwellenländer. Das hat Auswirkungen auf die Ölpreise.

Nach zuletzt steigenden Preisen geht es wieder bergab. dpa

Nach zuletzt steigenden Preisen geht es wieder bergab.

SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 106,97 US-Dollar. Das waren 28 Cent mehr als am Vortag. Das Fass der US-Ölsorte WTI verteuerte sich um 16 Cent auf 95,87 Dollar. Die Sorge vor einer ausgewachsenen Krise der Schwellenländer hatte am Montag die Nachfrage gedämpft.

Die angespannte Lage an den Finanzmärkten vieler Schwellenländer sorgt weiterhin für Nervosität unter Anlegern. Am Morgen hat sich die indische Notenbank völlig überraschend mit einer Zinserhöhung gegen die hohe Inflation und den Kursverfall der Rupie gestemmt.

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Öl ist nicht gleich Öl. Je nach Fördergebiet und Zusammensetzung hat es eine andere Qualität. Das führt etwa bei den Sorten WTI und Brent zu unterschiedlichen Preisen. Anleger können davon profitieren.

Am Vortag hatte bereits die türkische Zentralbank ein Sondertreffen einberufen. Analysten rechnen auch hier mit einer Anhebung der Zinsen zur Stützung der Lira, die zuletzt von einem Rekordtief zum nächsten fiel.

Von

dpa

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