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14.01.2009

18:20 Uhr

Anleihenbericht

Konjunkturdaten drücken die Renditen

Schwache Konjunkturnachrichten aus den USA haben die Nachfrage nach US-Staatsanleihen deutlich angekurbelt und für sinkende Renditen gesorgt. Zehnjährige Treasuries rentierten neun Basispunkte niedriger bei 2,20 Prozent. Der Umsatz im US-Einzelhandel ist im Dezember den sechsten Monat in Folge gesunken.

HB FRANKFURT. Der europäische Rentenmarkt machte in Reaktion auf die Nachricht vorangegangene Kursverluste wett. Der Bund-Future lag am Nachmittag 51 Basispunkte höher bei 125,63 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen war moderat niedriger bei 2,95 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte Italien sieben Mrd. Euro über eine Emission von Papieren mit fünf, 20 und 30 Jahren Laufzeit. Sie war jeweils um rund die Hälfte überzeichnet. Laut Nomura basierte die recht gute Nachfrage vor allem auf attraktiven Risikoprämien. Deutschland begab zweijährige Schatzanweisungen im Gesamtvolumen von sieben Mrd. Euro, die mittlere Emissionsrendite lag bei 1,55 Prozent. Aus Belgien kamen zehnjährige Bonds im Volumen von vier Mrd. Euro. Der Markt für Unternehmensanleihen ist Händlern zufolge im neuen Jahr deutlich in Gang gekommen. Frisch aufgelegte Papiere wie die letzte Woche begebene VW-Anleihe haben sich laut ING außergewöhnlich gut entwickelt.

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