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28.02.2011

02:09 Uhr

Ölfässer bleiben anscheinend eine teure Angelegenheit. Quelle: dpa

Ölfässer bleiben anscheinend eine teure Angelegenheit.

TokioWegen der Sorge vor Lieferengpässen ist der Ölpreis weiter gestiegen.

Das Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich im frühen asiatischen Handeln um mehr als einen Dollar auf 113,82 Dollar, die US-Sorte WTI legte mehr als zwei Dollar auf 99,96 Dollar zu und tendierte damit nur knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar.

Die Furcht vor einem stockenden Nachschub hat den Ölpreis bereits in den vergangenen Tagen nach oben getrieben: Am Donnerstag schoss der Preis für ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch von knapp 120 Dollar.

Auslöser sind die anhaltenden Unruhen in Libyen, die nach Reuters-Berechnungen bislang zu einem 25-prozentigen Einbruch der dortigen Produktion geführt haben. Spekulationen über ein mögliches Übergreifen der Proteste auf andere Ölförder-Staaten der arabischen Welt verunsichern die Investoren zusätzlich.

Der ungebremste Anstieg des Ölpreises könnte nach Einschätzung von Analysten die Konjunktur gefährden.

Reuters

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