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13.06.2013

09:10 Uhr

Aufwärtstrend in Fernost

Euro auf höchstem Stand seit Mitte Februar

In Fernost setzt der Euro seinen Aufwärtstrend vor und nähert sich damit einem Viermonatshoch. Der Dollar bleibt hingegen wegern der Spekulationen über ein Abebben der lockeren Geldpolitik in den USA weiter unter Druck.

Die EZB wird die Zinsen nicht weiter senken - wovon der Euro profitiert. dpa

Die EZB wird die Zinsen nicht weiter senken - wovon der Euro profitiert.

FrankfurtDer Euro hat seinen Aufwärtstrend am Donnerstag im frühen Handel in Fernost fortgesetzt. Die Gemeinschaftswährung legte leicht auf 1,3384 Dollar zu und nährte sich damit einem Viermonatshoch. Verglichen mit Mittwochabend legte der Euro um einen halben Cent zu. Ein Dollar war 0,7486 Euro wert. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3277 (Dienstag: 1,3273) Dollar festgelegt. Händlern zufolge profitierte die Währung von der Experteneinschätzung, dass die Euro-Zone in der zweiten Jahreshälfte zu moderatem Wachstum zurückfindet und die EZB die Zinsen nicht weiter senken wird.

Einen wesentlichen Grund für den festen Euro sehen Marktbeobachter im amerikanischen Dollar, der insbesondere zum japanischen Yen wieder schwächer tendiert. Das wirkt sich auch auf den Euro-Dollar-Kurs aus. Am Donnerstag fiel der Dollar erstmals seit Anfang April unter die Marke von 95 Yen. Damit notiert die japanische Währung in etwa so fest wie vor der Verkündung der aggressiven Geldpolitik der Bank of Japan. Beobachter werten das als Zeichen des Zweifels an dem Kurs von Notenbank und Regierung.

Der Schweizer Franken notierte bei 0,9195 Franken je Dollar und 1,2274 Franken je Euro.

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