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13.01.2014

15:17 Uhr

Banknoten

Das neue Gesicht des Zehn-Euro-Scheins

Die Polizei hat im Euro-Raum mehr falsche Scheine sichergestellt. In Deutschland wurden dabei weniger Euro-Blüten in Umlauf gebracht als im Vorjahr. Eine neue Banknote soll den Fälschern das Handwerk legen.

Die EZB präsentiert

Ist der neue Zehn-Euro-Schein wirklich sicherer?

Die EZB präsentiert: Ist der neue Zehn-Euro-Schein wirklich sicherer?

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FrankfurtEin neuer Zehn-Euro-Schein soll die Gemeinschaftswährung noch sicherer gegen Geldfälscher machen. Nach dem überarbeiteten Fünfer im Mai 2013 bringen die Notenbanken am 23. September die zweite Generation der Zehner in Umlauf. „Mit dem neuen 10-Euro-Schein wird es für die Bevölkerung leichter, die Echtheit der Noten zu überprüfen. Für die Fälscher wird es hingegen schwieriger“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele der dpa in Frankfurt. Zuletzt waren die Falschgeldzahlen zwar in Europa stark gestiegen, in Deutschland aber rückläufig.

Am Montag stellte EZB-Direktor Yves Mersch die Banknote feierlich in Frankfurt vor. Da ihr Design dem der bisherigen 10-Euro-Note ähnelt, sei der Wiedererkennungswert hoch, sagte Mersch und betonte: „Die Euro-Banknoten und -Münzen sind ein greifbares Symbol unserer Entschlossenheit, die Europäische Union in all ihrer Vielfalt zu unterstützen.“ Die Gemeinschaftswährung habe dazu beigetragen, Millionen von Europäern einander näherzubringen.

Mit der „Europa-Serie“ wollen die Notenbanken Geldfälschern einen Schritt voraus bleiben. Insgesamt schätzt die EZB die Gefahr für Verbraucher, mit einer Blüte in Kontakt zu kommen, zwar als gering ein. Doch 2013 kletterten die Falschgeldzahlen in Europa rapide. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag mitteilte, stieg das Falschgeldaufkommen um 26 Prozent. In der Eurozone hätten die Behörden 670 000 falsche Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Die Notenbank betonte aber: „Angesichts der Tatsache, dass tagtäglich über 15 Milliarde echte Euro-Geldscheine im Umlauf sind, ist diese Zahl sehr gering.“

Kommentare (8)

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nobody

13.01.2014, 12:59 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

ElektronischeGeldpresse

13.01.2014, 13:30 Uhr

die Scheine sind zumindest bunt gedruckt, anders als die französischen Assisgnats. Gedeckt durch die volle Besteuerungskraft der EUSSR, speziell Griechenland.

Um Doug Casey zu zitieren:

"Währungen sind schwebende Abstraktionen"
"US Dollar-Scheine: Ich schulde Dir nichts"
"Euro-Scheine: wer schuldet Dir nichts?"

saytheturth

13.01.2014, 13:34 Uhr

Tja, die nationalen Seriennummer (Bspw. hatte deutschland ein X) kommt jetzt nicht mehr vor. Ein weiterer schritt in Richtung EURO-Vergemeinschaftung.

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