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11.01.2005

08:35 Uhr

Bei 1,3250 liegt ein charttechnisch massiver Widerstand

Euro steigt wieder deutlich über 1,31 Dollar

Der Euro notiert am Dienstagmorgen im europäischen Geschäft wieder deutlich über 1,31 Dollar nachdem er in New York am späten Abend knapp darunter gerutscht war.

HB FRANKFURT. "Es ist momentan nicht viel los am Devisenmarkt", berichtet ein Händler. Vor den US-Handelsbilanzdaten sei der Markt etwas gelähmt. Erwartet wird ein Defizit von rund 53 Mrd. Dollar für den Monat Dezember nach 55,5 Mrd. Dollar im Vormonat. Das Defizit sei rückläufig auf Grund des schwachen Dollars, so der Händler. Daher sei die US-Regierung nach jüngsten Aussagen von US-Finanzminister Snow zu einem starken Dollar genauer zu beobachten. Noch sei nicht viel passiert, aber dieses Mal scheinen die Äußerungen mehr als nur ein Lippenbekenntnis zu sein.

Aus charttechnischer Sicht ist am Dienstag ein Anstieg auf 1,3150 Dollar möglich. Sollte die Gemeinschaftswährung diesen Widerstand überwinden, sei der Weg frei für eine Rally bis 1,3250 Dollar. Hier liege ein besonders massiver Widerstand. Chartpunkte danach seien die 1,3350/80 und dann die 1,3410 Dollar. Unterstützt sei der Euro bei 1,3080 Dollar. Ein Bruch dieser Marke werde vermutlich den Test der 1,2980 Dollar nach sich ziehen, heißt es.

Etwas fester zum Dollar notieren auch Pfund Sterling und Yen. Der Yen befindet sich seit Freitagabend in einer Aufwärtsbewegung und hat sich bis unter 104 Dollar/Yen befestigt. Stützend am Dienstag sei der auf 30 gestiegene Frühindikator Japans sowie der festere Nikkei, der auf einem Sechsmonatshoch schloss.

Die Feinunze Gold kostet am Dienstagmorgen 421,60 Dollar nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 420,00 Dollar.

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