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30.08.2013

17:08 Uhr

Börse Frankfurt

Euro fällt unter 1,32 Dollar

Der Kurs des Euro hat zum Wochenende leicht nachgegeben. Die Währung wird besonders durch die unsichere Lage in der Syrien-Krise belastet. Auch der Dollar verlor.

Der Euro fällt weiter. Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,3144 US-Dollar notiert. dpa

Der Euro fällt weiter. Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,3144 US-Dollar notiert.

FrankfurtDer Euro hat am Ende einer verlustreichen Woche abermals geschwächelt. Am späten Freitagnachmittag fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3189 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang August. Händler nannten unter anderem die anhaltende Unsicherheit wegen der Syrienkrise als Grund. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3235 (Donnerstag: 1,3266) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7556 (0,7538) Euro.

Seit Wochenbeginn hat der Euro zum Dollar fast zwei US-Cent eingebüßt. Wichtigster Grund ist die drohende Militärintervention westlicher Länder in Syrien. Die verunsicherten Anleger steuerten nicht nur die amerikanische Währung, sondern auch andere sichere Häfen wie den Schweizer Franken oder den japanischen Yen an. Dass sich dieser Trend zum Wochenausklang hin etwas abschwächte, erklärten Beobachter mit der bröckelnden Allianz westlicher Militärmächte gegen Syrien. Das britische Parlament hatte dem Wunsch der Regierung nach einer Beteiligung an der Intervention eine klare Absage erteilt.

Unterdessen hat sich die Stimmung an den Finanzmärkten vieler Schwellenländer etwas stabilisiert. Der starke Druck, unter dem große aufstrebende Länder wie Indien, Indonesien oder Brasilien seit Wochen stehen, schwächte sich vor dem Wochenende etwas ab. Konjunkturdaten fielen allerdings gemischt aus: Während die größte Volkswirtschaft Südamerikas, Brasilien, im zweiten Quartal einen Konjunkturschub erhielt, fiel das Wachstum der drittgrößten Volkswirtschaft Asiens, Indien, auf ein Vierjahrestief. Der Sinkflug der Börsen und Währungen vieler Schwellenländer insbesondere in Südostasien hatte sich zur Wochenmitte massiv beschleunigt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85395 (0,85490) britische Pfund, 130,01 (130,34) japanische Yen und 1,2310 (1,2308) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1394,75 (1407,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33 260,00 (33 520,00) Euro.

Von

dpa

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