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12.01.2004

17:39 Uhr

Börsianer sagen weitere Kursgewinne für Euro voraus

Euro fällt wieder unter 1,28 Dollar

Der Kurs des Euro ist am Dienstag nach einem erneuten Rekordhoch von knapp 1,29 Dollar wieder unter die Marke von 1,28 Dollar gefallen. Grund dafür waren Aussagen von EZB- Chef Jean-Claude Trichet zu Wechselkursen sowie Gerüchte über mögliche Interventionen der US-Notenbank.

HB FRANKFURT. Nach Einschätzung von Experten ist der Euro dennoch weiter auf dem Weg in Richtung 1,30 Dollar. Am späten Nachmittag notierte der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung mit 1,2795 Dollar wieder unter der Marke von 1,28 Dollar, die er am vergangenen Freitag erstmals nachhaltig überschritten hatte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2828 (Freitag: 1,2737) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7795 (0,7851) Euro.

Trichet zufolge ist eine „scharfe Dollarabwertung“ unter den Währungshütern der G10-Staaten weder willkommen noch angebracht. Bereits vergangenen Mittwoch hatten Spekulationen über eine mögliche „verbale Intervention“ durch die Währungshüter zu einer kurzen Erholung des Dollar geführt. Als diese ausblieb, setzte sich die Euro-Rekordjagd fort. Anfang Februar soll verschiedenen Berichten zufolge der anhaltende Höhenflug des Euro eines der wichtigsten Themen beim G7-Treffen sein.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6925 (0,6944) britische Pfund, 136,57 (136,18) japanische Yen und 1,5650 (1,5667) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 425,25 (423,35) Dollar notiert. Der Kilobarren Gold kostete 10690 (10700) Euro.

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