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16.01.2012

09:11 Uhr

Bonität heruntergestuft

Euro steht immer noch unter Druck

Weil die Bonität mehrerer Euro-Länder heruntergestuft wurde, steht der Euro weiter unter Druck. Zum Wochenauftakt fiel die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,2624 Dollar zurück. Schon am Freitag kam sie ins Schlingern.

Der Euro verlor zum Wochenauftakt wieder an Wert. dpa

Der Euro verlor zum Wochenauftakt wieder an Wert.

FrankfurtNach der Herunterstufung der Bonität mehrerer Euro-Länder durch die Ratingagentur S&P stand die Gemeinschaftswährung am Montag weiter unter Druck. Der Euro fiel zum Wochenauftakt auf bis zu 1,2624 Dollar zurück und kostete damit so wenig wie seit Ende August 2010 nicht mehr. Schon am Freitag war die Gemeinschaftswährung deutlich ins Schlingern geraten, als erste Spekulationen über eine drohende Herunterstufung die Runde machten.

Der Euro hatte im Tagesverlauf mehr als zwei US-Cent verloren. „Der Euro dürfte es in dieser Woche schwer haben, sich zu erholen - auch wenn die Entscheidung von S&P sicherlich keine Überraschung mehr war“, sagte Andrew Robinson, Währungsstratege bei Saxo Capital Markets.

S&P hatte am Freitagabend zum Rundumschlag ausgeholt: Frankreich und Österreich büßten ihr bisheriges Top-Rating für die Kreditwürdigkeit ein. Insgesamt sackten neun der 17 Euro-Länder im Bewertungssystem der Ratingagentur ab. Am Rentenmarkt hielten sich die Auswirkungen der Herabstufungen in Grenzen: Die Renditen zehnjähriger französischer und österreichischer Papiere notierten mit 3,091 beziehungsweise 3,207 Prozent nahezu unverändert zum Freitagsschluss. Italienische Anleihen rentierten mit 6,796 Prozent leicht höher. Die Bonitätsnote des hoch verschuldeten Mittelmeerlandes wurde gleich um zweit Stufen gesenkt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

16.01.2012, 09:22 Uhr

Und der Dollar ist nicht mal das Papier wert auf dem er gedruckt ist...somit hebt sich der Wahnsinn fast auf. Ich hoffe diese Euro-Show ist bald vorbei und diese Währung, Geschichte.

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