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27.07.2011

14:00 Uhr

Brent und WTI

Hohe Lagerbestände in den USA drücken Ölpreis

Der Schuldenstreit der US-Regierung macht die Anleger nervös - und belastet den Ölpreis. Denn die drohende Zahlungsunfähigkeit könnte die Nachfrage im Land mit dem weltgrößten Ölverbrauch senken.

Das Verteilerkreuz einer Ölleitung auf dem Ölfeld As Sarah in Libyen. Quelle: dpa

Das Verteilerkreuz einer Ölleitung auf dem Ölfeld As Sarah in Libyen.

Frankfurt / SingapurÜberraschend stark gestiegene US-Rohölbestände haben den Preis für WTI-Öl am Mittwoch belastet. Die schwelende Debatte um eine Anhebung der US-Schuldengrenze erhöhte den Abgabedruck. Die Angst sei, dass die drohende Zahlungsunfähigkeit negative Auswirkungen auf die Nachfrage des weltgrößten Ölverbrauchslandes haben könnte, hieß es in einem Kommentar der Commerzbank. Ein Fass WTI-Öl verbilligte sich um 86 Cent auf 98,73 Dollar. Die Sorte Brent wurde um 117,58 Dollar und damit 70 Cent günstiger als im späten Vortagesgeschäft gehandelt.

Noch vor der Veröffentlichung der neusten Daten zu den US-Ölreserven hatten sich die Preise kaum bewegt. Die Händler hatten sich mit Käufen an den Ölmärkten zunächst zurückgehalten.

Die Anleger dürften sich bis zur Veröffentlichung mit Käufen an den Ölmärkten zurückhalten, hieß es von Händlern.

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