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09.09.2011

07:34 Uhr

Brent und WTI

Obamas Job-Rede stützt den Ölpreis

Wenn es US-Präsident Barack Obama mit seinen Plänen für den Arbeitsmarkt schafft, die Konjunktur anzukurbeln, treibt das gehörig den Ölpreis. Doch bevor den Worten Taten folgen reagieren die Anleger verhalten.

Eine Ölplattform im Golf von Mexiko. dpa

Eine Ölplattform im Golf von Mexiko.

SingapurDie Ölpreise haben sich am Freitag zunächst kaum verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 114,76 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg geringfügig um vier Cent auf 89,09 Dollar.

Für Unterstützung am Ölmarkt sorgte zuletzt die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama, den schwachen amerikanischen Arbeitsmarkt mit einem neuen Programm mehr als 450 Milliarden Dollar beleben zu wollen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass hiervon die Nachfrage nach Ölprodukten einen Schub erhalten dürfte. Darüber hinaus hatte ein deutlicher Rückgang der US-Ölvorräte, den die Regierung am Donnerstagabend gemeldet hatte, die Ölpreise gestützt. Dem stand ein zuletzt spürbar festerer Dollar als Belastungsfaktor gegenüber.

Von

dpa

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