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08.08.2011

07:11 Uhr

Brent & WTI

Verunsicherung in den USA verbilligt Öl

Nach der Herabstufung der amerikanischen Bonitätsnote durch die Agentur Standard & Poor's hat sich auch der Ölpreis verbilligt. Bei einer schwachen US-Konjunktur wäre die Nachfrage deutlich geringer.

Ölpumpen bei einem Ölfeld bei Los Angeles. Quelle: dpa

Ölpumpen bei einem Ölfeld bei Los Angeles.

SingapurDie Ölpreise sind am Montag im asiatischen Handel belastet durch die anhaltende Talfahrt an den Aktienmärkten stark unter Druck geraten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung fiel im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag um 2,83 US-Dollar auf 106,54 Dollar. Ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 3,15 Dollar auf 83,73 Dollar.

Die Entscheidung der Ratingagentur Standard & Poor's, den USA die Bestnote zu entziehen, habe nicht nur die asiatischen Aktienmärkte sondern auch die Ölpreise belastet, sagten Händler. Die Verunsicherung sei weiterhin sehr hoch. Daran hätten auch die Beteuerungen der G7-Staaten, die Märkte stabil zu halten, nichts geändert, sagten Händler.

Die Bonitätsherabstufung der USA treibe die Zinsen für den Staat und die Verbraucher in die Höhe, sagte Rohstoff-Experte Ken Hasegawa vom Brokerhaus Newedge. „Das könnte den Konsum und damit auch den Ölbedarf dämpfen.“

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