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06.06.2012

13:31 Uhr

Dank dem Dollar

Goldpreis steigt auf Monatshoch

Der Dollar sinkt, der Goldpreis klettert. Das Edelmetall kostet damit so viel wie seit einem Monat nicht mehr.

Ein Stapel Goldbarren. Das Edelmetall ist bei Investoren gefragt. dpa

Ein Stapel Goldbarren. Das Edelmetall ist bei Investoren gefragt.

FrankfurtEin etwas schwächerer US-Dollar hat den Rohstoffpreisen am Mittwoch Rückenwind gegeben. Gold verteuerte sich um mehr als ein Prozent auf 1637,10 Dollar pro Feinunze und kostete damit so viel wie seit einem Monat nicht mehr. Auch bei Kupfer und Öl griffen die Anleger zu, nachdem der Euro bis auf 1,2528 Dollar geklettert war. Die in Dollar gehandelten Rohstoffe werden für Anleger aus Euroländern günstiger, wenn der Euro gegenüber dem Greenback steigt. Aus Sicht von Analysten ist aber weiterhin Vorsicht geboten. Der Fokus liege nach wie vor auf der Euro-Krise, schrieben die Experten der Commerzbank in einem Kommentar. "Wie erwartet brachte die Telefonkonferenz der G7-Finanzminister keine neuen Einsichten im Hinblick auf die Probleme der Eurozone."
Der japanische Finanzminister Jun Azumi hatte am Dienstag lediglich erklärt, die G7 seien sich darin einig, die Probleme in Spanien und Griechenland gemeinsam zu überwinden. Weitere Details zum Inhalt der Gespräche wurden nicht bekannt.
Im Blick behielten die Investoren auch die am frühen Nachmittag anstehende Verkündung des EZB-Zinsentscheids sowie die anschließende Pressekonferenz mit Zentralbank-Chef Mario Draghi. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass die EZB Signale für eine baldige Zinssenkung aussenden werde, um die Euro-Krise abzufedern, sagte ein Händler.
Öl der Nordseesorte Brent verteuerte sich um gut ein Prozent auf 99,79 Dollar. Der Preis für WTI legte ebenfalls um ein Prozent auf 85,18 Dollar je Fass zu. Neben dem schwächeren Dollar sorgte hier auch der stärker als erwartet ausgefallene Abbau der US-Rohölvorräte für den Preisauftrieb. Die Bestände sind laut American Petroleum Institute in der vergangenen Woche um 1,765 Millionen Barrel zurückgegangen - Analysten hatten nur mit einem Rückgang von 500.000 Barrel gerechnet. Der Kupferpreis legte am Dienstag um 0,9 Prozent auf 7423 Dollar je Tonne zu.


Von

rtr

Kommentare (3)

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Gast

06.06.2012, 14:32 Uhr

Alle Banken und Kapitalmanger WARNEN eindringlich davor
in Gold und Silber zu flüchten.
Jeder Bürger mit Anlagebedarf sollte besonnen
weiter auf die Papierverbriefungen aller Art setzen.
Vertrauen auch Sie ihren Bankern und Politikern ...Die Zukunft ist sicher

Sarrazins_rechter_Harken

06.06.2012, 20:46 Uhr

ich bin mir sicher das ihr beitrag ironischer natur ist, ansonsten halte ich sie für geisteskrank

Account gelöscht!

09.06.2012, 00:57 Uhr

Neinnein, sie verkennen das. Das muss man in die Historie einbetten. So, wie Ulbricht nie die Absicht hatte eine Mauer zu bauen und Blüms sichere Rente, so ist heute klar: Der Euro wird eine Art Tausendjähriges Reich überdauern und das Böse nicht vom Finanzamt zu enteignende Gold wird bestimmt bald wertlos. Die Zentralbank muss einfach nur noch mehr bunte Scheinchen drucken. DANN ist Gold am Ende. Wartet nur alle ab!

;-)

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