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30.06.2016

15:06 Uhr

Devisen

Boris Johnson schwächt Pfund und Euro

Die Absage des Brexit-Befürworters, sich für das Amt des britischen Premierministers zu bewerben, hat die Kurse der beiden großen europäischen Währungen unter Druck gebracht. Anleger bleiben nervös.

Schlechte US-Konjunkturnachrichten helfen dem Eurokurs nach oben. dpa

Wechselkurs Dollar und Euro

Schlechte US-Konjunkturnachrichten helfen dem Eurokurs nach oben.

FrankfurtDie Absage von Brexit-Befürworter Boris Johnson an das Amt des britischen Premierministers hat den Euro und das Pfund Sterling unter Druck gesetzt. Der Euro gab am Donnerstag nach der Ankündigung Johnsons, nicht für den Posten kandidieren zu wollen, deutlich nach. Er verlor rund einen halben US-Cent im Vergleich zu seinem Tageshoch von 1,1155 Dollar, auf das er zuvor geklettert war.

Das Pfund gab den größten Teil seiner Gewinne ebenfalls wieder ab und notierte noch 0,1 Prozent fester mit 1,3432 Dollar. Zuvor hatte sich die britische Währung um ein halbes Prozent auf 1,3495 Dollar verteuert.

„Investoren befürchten, dass zum ganzen Brexit nun auch noch politische Probleme dazukommen“, sagte Devisenexperte Petros Tossios von der Bremer Landesbank. „In Großbritannien deutet alles darauf hin, dass man auf Zeit spielt. Das kommt bei Devisenanlegern nicht gut an.“

Von

rtr

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