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14.03.2016

17:31 Uhr

Devisen

Der Euro gibt erneut leicht nach

Nachdem die EZB die Zinsen im Euro-Raum weiter gesenkt hat, schauen Devisenhändler bereits auf die US-Notenbank Fed. Am Mittwoch gibt sie ihren Zinsentscheid bekannt. Anleger sehen den Dollar am Montag gestärkt.

Zu Beginn der Woche fällt der Euro. AP

Europäische Zentralbank in Frankfurt

Zu Beginn der Woche fällt der Euro.

Frankfurt am MainDer Euro hat am Montag den zweiten Tag in Folge zum Dollar nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel zuletzt um 0,4 Prozent auf 1,1102 Dollar.

Der größte Antriebsfaktor für den Wechselkurs am Montag war der Dollar, der gegenüber 13 der 16 wichtigsten Währungen anzog. Marktteilnehmer sehen laut Bloomberg-Daten zwar nur eine Wahrscheinlichkeit von vier Prozent, dass die Federal Reserve auf der Sitzung in dieser Woche die Zinsen erhöht. Zum Vergleich: Bei der Dezember-Sitzung wurde die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf 77 Prozent veranschlagt.

Trotz des Rückgangs konnte der Euro seine starken Kursgewinne nach den jüngsten Beschlüssen der EZB vom vergangenen Donnerstag weitgehend halten. Die Notenbank hatte zwar die Geldschleusen durch zahlreiche Beschlüsse weiter geöffnet, gleichzeitig aber auch deutlich gemacht, dass vorerst nicht mit weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die schwache Konjunktur und die zu niedrige Inflation zu rechnen ist.

Eine überraschend starke Industrie in der Eurozone zum Jahresbeginn konnte die Gemeinschaftswährung am Montag nicht stützen. Im Januar war die Produktion um 2,1 Prozent zum Vormonat gestiegen. Das ist der stärkste Anstieg seit September 2009.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,77428 (0,77595) britische Pfund, 126,36 (126,17) japanische Yen und 1,0969 (1,0948) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 35 730,00 (35 930,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1242,75 (1264,75) Dollar gefixt.

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