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30.08.2011

09:29 Uhr

Devisen

Der Euro gibt leicht nach

Der Euro hat am Dienstag leicht nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,4485 Dollar nach 1,4513 im New Yorker Schlussgeschäft vom Montag.

Euromünzen liegen auf einer Dollarnote. dpa

Euromünzen liegen auf einer Dollarnote.

FrankfurtDie weiterhin ungelöste europäische Schuldenkrise halte die Gemeinschaftswährung vor noch größeren Zugewinnen ab, sagte ein Händler. Am Montag hatten die Spekulationen auf weitere Konjunkturhilfen durch die US-Notenbank Fed den Dollar geschwächt. Der Euro war in der Spitze auf ein Zwei-Monats-Hoch von 1,4548 Dollar gestiegen.

Für Gesprächsstoff dürfte am Dienstag laut Händlern vor allem Italien sorgen. Das Land zapft den Kapitalmarkt an und bietet Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten mit einem Gesamtvolumen von gut sieben Milliarden Euro an. Das werde ein Stimmungstest, sagte ein Händler. Italien war in den vergangenen Wochen immer tiefer in den Strudel der Schuldenkrise geraten und musste Investoren am Kapitalmarkt zunehmend höhere Zinsen für Staatsanleihen bieten. Um das Vertrauen der Finanzmärkte zurückzugewinnen, einigte sich die Mitte-Rechts-Regierung auf ein Sparpaket von gut 45 Milliarden Euro.

Am Montagabend wurde allerdings bekannt, dass die italienische Regierung nun doch auf eine Sondersteuer für Besserverdiener verzichten will . „Offenbar gibt es noch Gesprächsbedarf - hier könnte also neues Ungemach folgen“, sagte ein Händler. Am Dienstag rentierten zehnjährige italienische Papiere bei 5,100 Prozent nach 5,085 Prozent am Montag.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Karsten

30.08.2011, 08:29 Uhr

Es wird manipuliert und gelogen auf Teufel komm raus.
Die SNB hat Euros gekauft um ihn zu stützen. Wie dumm muss man sein ??
Wenn es demnächst kracht, ist der Schweizer Franken fast genauso schnell tot wie der verlogene Euro.
Es wird gelogen und getrickst bis zur letzten Minute

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