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15.09.2014

09:56 Uhr

Devisen

Der Euro stagniert

Zum Wochenauftakt gibt es wenig Bewegung beim Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung bleibt auf einem ähnlichen Niveau wie zum Wochenausklang. Doch die Entscheidung der Fed wirft schon ihre Schatten voraus.

Gleich drei Großereignisse halten den Währungsmarkt in dieser Woche in Atem. dpa

Gleich drei Großereignisse halten den Währungsmarkt in dieser Woche in Atem.

FrankfurtDer Euro hat zum Dollar am Montag im frühen Handel wenig verändert tendiert. Bei 1,2945 war die Gemeinschaftswährung 0,1 Prozent leichter.

Deutliche Kursverluste lasteten auf der Schwedenkrone und dem australischen Dollar. Der Sieg der Sozialdemokraten bei den Wahlen am Sonntag in Schweden steht vor dem Hintergrund einer komplizierten Regierungsbildung. Die Schwedenkrone verlor zum Euro 0,3 Prozent und notierte bei 9,258 Kronen je Euro. Zum Dollar gab die Schwedenkrone 0,4 Prozent ab und notierte bei 7,147 Kronen je Dollar.

Der australische Dollar fiel erstmals seit März zum Greenback unter 90 US-Cent. Auf Monatssicht hat der Aussie damit 3,7 Prozent zum Dollar nachgegeben. Daten zum Wachstum Chinas belasteten den Aussie. “Chinas verhaltenes Wachstumstempo hält etwas länger als erwartet an, wie wir bei den jüngsten Daten zur Industrieproduktion sehen”, sagte Imre Speizer, Marktstratege bei Westpac Banking Corp. in Auckland. Speizer sieht den Aussie weiter unter Druck.

Währungsbilanz 2014 - Euro verliert an Boden

Ukrainische Hrywnja

Euro/Hrywnja (lfd. Jahr): + 39,7 Prozent

Stand: 22.07.2014, Quelle; VWD

Argentinischer Peso

Euro/Argentinischer Peso (lfd. Jahr): + 23,2 Prozent

Russischer Rubel

Euro/Rubel (lfd. Jahr): + 5,3 Prozent

Chinesischer Yuan

Euro/Yuan (lfd. Jahr): + 0,9 Prozent

Polnischer Zloty

Euro/Zloty (lfd. Jahr): - 0,2 Prozent

Südafrikanischer Rand

Euro/Rand (lfd. Jahr): - 0,1 Prozent

Schweizer Franken

Euro/Franken (lfd. Jahr): - 0,5 Prozent

Kanadischer Dollar

Euro/Kan-Dollar (lfd. Jahr): - 0,7 Prozent

US-Dollar

Euro/Dollar (lfd. Jahr): - 1,7 Prozent

Mexikanischer Peso

Euro/Peso (lfd. Jahr): - 2,1 Prozent

Türkische Lira

Euro/Lira (lfd. Jahr): - 2,5 Prozent

Indische Rupie

Euro/Rupie (lfd. Jahr): - 4,1 Prozent

Britisches Pfund

Euro/Pfund (lfd. Jahr): - 4,8 Prozent

Japanischer Yen

Euro/Yen (lfd. Jahr): - 5,4 Prozent

Brasilianischer Real

Euro/Real (lfd. Jahr): - 7,5 Prozent

Australischer Dollar

Euro/Aus-Dollar (lfd. Jahr): - 7,6 Prozent

Chinas Industrieproduktion stieg im August um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, belegen vom staatlichen Statistikamt am 13. September veröffentlichte Daten. Abgesehen von der Festtagszeit zum chinesischen Neujahr, die regelmäßig in den Januar oder Februar fällt, war dies der niedrigste Wert seit Dezember 2008, zeigen Bloomberg-Daten. China ist Australiens wichtigster Handelspartner.

Der Yen war bei fester Tendenz zum Euro und Dollar wenig verändert. In Japan war am Montag Feiertag.

Der Schweizer Franken war zum Euro bei 1,2104 kaum verändert. Zum Dollar verlor der Franken 0,2 Prozent und notierte bei 93,50 Rappen.

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