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11.07.2014

14:54 Uhr

Devisen

Der Eurokurs fällt

Nach Stagnation am Morgen ist der Euro gefallen. Die EZB kündigte derweil an, für zusätzliche Maßnahmen keinen Grund zur Eile zu sehen. Die Maßnahmen der EZB könnten den Euro weiter belasten.

Die Pläne der EZB könnten den Euro belasten. dpa

Die Pläne der EZB könnten den Euro belasten.

Frankfurt am MainDer Kurs des Euro ist am Freitag gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3595 (Donnerstag: 1,3604) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7356 (0,7351) Euro. Im frühen Handel hatte die Gemeinschaftswährung zunächst noch wenig verändert bei 1,3603 wenig tendiert. EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny zufolge haben die jüngsten Maßnahmen der EZB bereits Auswirkungen auf die Märkte gezeigt. Er sehe deshalb für zusätzliche Maßnahmen keinen Grund zur Eile, sagte Nowotny in einem Interview mit Bloomberg News in London am Donnerstag.

Für den Yen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 137,75 (137,87) japanische Yen fest. Zum Greenback war der Yen geringfügig fester und notierte bei 101,31 Yen je Dollar. Auf Wochensicht bahnen sich für den Dollar zum Yen mit einem Abschlag von rund 0,6 Prozent die größten Verluste seit April an. Zum Euro bahnt sich ein Wochenplus beim Yen von rund 0,3 Prozent an. Der Yen bewegt sich damit zum Euro auf dem höchsten Stand seit dem 12. Juni, zeigen Bloomberg-Daten. Der Druck auf den Euro zum Yen könnte weiter anhalten, schrieb Citigroup am Donnerstag. Die Maßnahmen der EZB und Absicherungsgeschäfte japanischer Exporteure könnten den Euro belasten und dem Yen weitere Unterstützung geben.

Der Euro war zum Franken seitwärts bei 1,2143. Auch zum Dollar war der Franken kaum verändert und notierte bei 89,25 Rappen. Der Referenzkurs für britische Pfund lag bei 0,79410.

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