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01.07.2014

08:47 Uhr

Devisen

Dollar bleibt angeschlagen

Während der Euro sich stabil präsentiert, befindet sich der Dollar unter Druck. Grund dafür ist die Aussicht auf niedrige Zinsen bei der Zinssitzung am Donnerstag. Am Dienstag sind wichtige Konjunkturdaten im Blick.

Der Dollar bleibt zunächst angeschlagen. dpa

Der Dollar bleibt zunächst angeschlagen.

FrankfurtDie Aussicht auf vorerst niedrige Zinsen hat dem Dollar am Dienstag zugesetzt. Der Euro stieg in der Spitze auf 1,3695 Dollar und notierte damit in Reichweite seines am Vortag erreichten Fünfeinhalb-Wochen-Hochs. US-Notenbanker John Williams hatte zu Wochenbeginn angedeutet, dass die Fed den Leitzins trotz der besseren Wirtschaftslage wohl noch für mindestens ein weiteres Jahr nahe Null halten werde.

Im Blick dürften Investoren im Tagesverlauf die monatlichen Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe aus der Eurozone haben. Die Erwartungen sollten nicht zu hoch gesteckt werden, schreibt Helaba-Analyst Ulrich Wortberg in einem Kommentar. „Selbst wenn es zu einer Aufwärtsrevision des französischen Wertes kommen sollte, scheint die Wachstumsdynamik in der Eurozone insgesamt nachzulassen.“ Insofern dürfte sich die EZB in ihren beschlossenen Lockerungsmaßnahmen bestätigt sehen, meint der Experte.

Die Notenbank hatte Anfang Juni ihren Leitzins fast bis auf null Prozent gesenkt und erstmals einen Strafzins für Banken eingeführt, die Geld lieber bei ihr parken als es per Kredit an Firmen weiterzugeben. Am Donnerstag kommen die Zentralbanker zu ihrer nächsten Zinssitzung zusammen.

Von

rtr

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