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21.09.2015

16:12 Uhr

Devisen

Dollar geht auf Erholungskurs

Die verschobene Zinswende hat ihr Gutes, jedenfalls für den US-Dollar. Nach Janet Yellens Ankündigung, am Niedrigzins festzuhalten, erholte sich die US-Währung überraschend schnell – auch wegen der Schwäche der anderen.

Nach der verschobenen Zinswende der Fed kletterte der Dollar auf ein Drei-Wochen-Hoch am Freitag. AFP

Erholung

Nach der verschobenen Zinswende der Fed kletterte der Dollar auf ein Drei-Wochen-Hoch am Freitag.

FrankfurtDie US-Währung macht Boden gut: Der Euro fiel zu Wochenbeginn auf 1,1250 Dollar. Nach der verschobenen Zinswende in den USA war er am Freitag bis auf ein Drei-Wochen-Hoch von 1,1459 Dollar geklettert. Auch zur japanischen Landeswährung ging der Greenback auf Erholungskurs und lag in der Spitze bei 120,57 Yen nach 119,98 Yen im Schlussgeschäft vom Freitag.

Trotz vorerst ultra-niedriger Zinsen in den USA blieben die Argumente bestehen, die für den Dollar sprächen, schrieb Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann in einem Kommentar. So werde die US-Notenbank Fed früher oder später den Leitzins erhöhen. „Das können wir von vielen anderen Zentralbanken nicht sagen. Insbesondere Bank of Japan und EZB werden auf absehbare Zeit eher noch expansiver.“

Einige Anleger setzen laut Händlern bereits darauf, dass die EZB ihr bis September 2016 laufendes Anleihekaufprogramm erweitern wird. Zuletzt hatte EZB-Chefvolkswirt Peter Praet am Wochenende den Willen der Zentralbank bekräftigt, das Programm notfalls zu erhöhen. Es sei flexibel und könne bei Bedarf angepasst werden, sagte Praet im Interview mit der „Neue Zürcher Zeitung“.

Von

rtr

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