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23.01.2017

11:30 Uhr

Devisen

Dollar verliert nach Trump-Rede an Wert

Donald Trump hat mit seiner Antrittsrede alle Handels- und Vertragspartner vor den Kopf gestoßen, sagen Experten. Der Dollar sackt ab, der Euro wird stärker. Was die Experten der Commerzbank jetzt erwarten.

Trump betonte in seiner ersten Rede als US-Präsident am Freitag, einen harten außen- und wirtschaftspolitischen Kurs fahren zu wollen – die zuletzt starke Währung ließ nach. dpa

US-Dollar

Trump betonte in seiner ersten Rede als US-Präsident am Freitag, einen harten außen- und wirtschaftspolitischen Kurs fahren zu wollen – die zuletzt starke Währung ließ nach.

FrankfurtNach der Amtsübergabe im Weißen Haus an Donald Trump haben Dollar-Anleger die Flucht ergriffen. Der Dollar-Index, der den Wert der US-Devise zu anderen wichtigen Währungen widerspiegelt, sackte am Montag um ein halbes Prozent auf ein Sechseinhalb-Wochen-Tief von 100,21 Punkten ab.

Der Euro kletterte im Gegenzug um 0,5 Prozent auf 1,0754 Dollar und notierte so hoch wie seit Anfang Dezember nicht mehr. Der japanische Yen fiel zum Dollar mehr als ein Prozent auf 113,18 Yen.

Trump habe in seiner Rede bei der Vereidigung in Washington „unüberhörbar protektionistisch“ geklungen und habe keine konkreten konjunkturellen und politischen Maßnahmen angekündigt, sagte DZ-Bank-Expertin Dorothea Huttanus. „Das macht dem Greenback auf breiter Front das Leben schwer.“

Auch die Experten der Commerzbank rechnen damit, dass es der Dollar künftig schwerer haben wird. Bislang habe sich Trump als „Elefant im Porzellanladen erwiesen“ und nahezu alle Handels- und Vertragspartner vor den Kopf gestoßen. „Derlei Schläge in alle Richtungen und aufkeimende Unsicherheiten könnten Investoren auf Dauer auch die Lust auf Investitionen in den USA vergehen lassen.“

Trump betonte in seiner ersten Rede als US-Präsident am Freitag, einen harten außen- und wirtschaftspolitischen Kurs fahren zu wollen. Seine Amtszeit werde unter dem Motto „Amerika zuerst“ stehen. Er will demnächst mit Mexiko und Kanada Neuverhandlungen über das Nordamerika-Handelsabkommen Nafta starten.

Commerzbank-Experten warten vor einer Politik der Abschottung. „Sollte irgendwann der Rest der Welt nicht mehr bereit sein, Investitionen und Konsum der USA in zunehmendem Umfang zu finanzieren, werden die US-Haushalte zu einem geringeren Teil vom US-Wachstums profitieren als bislang. Für den Dollar hieße das deutliche Schwäche.“

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.01.2017, 14:41 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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