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30.12.2016

10:27 Uhr

Devisen

Ein deutliches Verlustjahr für den Euro

Der Euro-Kurs blickt auf ein turbulentes Jahr zurück. Trotz jüngerer Zuwächse verlor der Euro im vergangenen Jahr knapp vier Prozent. Anleger befürchten vor allem ein Auseinanderbrechen der Eurozone.

Der Euro musste im abgelaufenen Jahr einige Verluste hinnehmen. Ganz anders sieht das beim Dollar aus: Die US-Währung erlebt gerade einen regelrechten Höhenflug. Grund soll die Wahl Trumps sein. AP

Euro mit Verlusten

Der Euro musste im abgelaufenen Jahr einige Verluste hinnehmen. Ganz anders sieht das beim Dollar aus: Die US-Währung erlebt gerade einen regelrechten Höhenflug. Grund soll die Wahl Trumps sein.

FrankfurtZum Jahresabschluss hat der Euro nochmals eine Pirouette aufs Parkett gelegt. In einem dünnen Handel an Asiens Börsen schoss die Gemeinschaftswährung am Freitag innerhalb weniger Minuten um mehr als eineinhalb US-Cent auf 1,07 Dollar in die Höhe. Das war der höchste Stand seit dem 8. Dezember. Sie gab einen Großteil ihrer Gewinne zwar schnell wieder ab, hielt sich aber über 1,05 Dollar, ein Plus von 0,4 Prozent. Händler begründeten den Ausreißer nach oben mit kurzfristig orientierten Anlegern, die den Euro zum Jahresultimo in eine für sie günstige Richtung bewegen wollten.

Trotz der jüngsten Zuwächse steht der Euro davor, 2016 mit Verlusten zu beenden. In den vergangenen zwölf Monaten verlor er knapp vier Prozent. Bei Anlegern machen sich zunehmend Sorgen um ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone breit, zudem gewann der Dollar deutlich an Wert. Anfang 2015 war der Euro noch rund 1,20 Dollar wert gewesen.

Die Stärke des „Greenback“ führen Börsianer unter anderem auf die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten zurück. Der Dollar-Index, der den Wert der Devise zu sechs anderen wichtigen Währungen widerspiegelt, gewann aufs Jahr gesehen mehr als vier Prozent auf 102,40 Punkte. Wenige Tage vor Weihnachten hatte der Index mit 103,65 Punkten den höchsten Stand seit 14 Jahren erreicht. Anleger spekulieren auf einen von Trump ausgelösten Wirtschaftsboom in den USA sowie auf weitere Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank Federal Reserve. Sie hatte im Dezember erstmals in diesem Jahr die Leitzinsen angehoben .

Für Anleger des Pfund Sterling war 2016 alles andere als entspannt. Aufs Jahr gesehen büßte die britische Währung gut 16 Prozent an Wert ein. Seit dem Votum der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) am 23. Juni ging es mit dem Pfund bergab.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

30.12.2016, 12:45 Uhr

@ALLE

Gott sei Dank fällt der 1.Januar dieses Jahr auf einen Sonntag,stellt Euch vor es wäre Montag, dann könnte man wieder einen Tag weniger kommentieren. :(
Der erste Feiertag, 26. Dez., war doch schon fürchterlich. :(
Am schönsten ist es, wenn Heiligabend an einem Freitag ist :)

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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