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02.12.2015

17:19 Uhr

Devisen

Euro erholt sich

Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone helfen der Gemeinschaftswährung aus dem Tiefflug. Im Vergleich zum Dollar hat der Euro seine Verluste vom Vortag mehr als aufgeholt. Auftrieb gab unter anderem der Konsum.

Die europäische Währung ist in den vergangenen Wochen unter Druck geraten. Beginnt nun die Erholung? dpa

Euro-Scheine

Die europäische Währung ist in den vergangenen Wochen unter Druck geraten. Beginnt nun die Erholung?

BerlinDer Euro hat am Dienstag zum Dollar zugelegt und die Verluste des Vortages mehr als aufgeholt. Unterstützung erhielt die Gemeinschaftswährung nicht zuletzt von den stabil ausgefallenen Zahlen zum Wirtschaftswachstum der Eurozone.

Zuletzt war der Euro bei 1,0887 Dollar 0,5 Prozent fester, nachdem er am Vortag 0,4 Prozent eingebüßt hatte.

Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone ist im dritten Quartal gegenüber den vorangegangenen drei Monaten um 0,3 Prozent gewachsen und damit so stark wie vorab erwartet. Auftrieb gaben dabei vor allem der private Konsum und Staatsausgaben. Im Quartal bis Ende Juni hatte der Zuwachs noch 0,4 Prozent betragen.

„Die Erholung bleibt ins Jahr 2016 hinein stark vom Konsum angetrieben, wobei sich die externen Einflüsse im nächsten Jahr von neutral zu leicht positiv entwickeln sollten“, sagte Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank in London. „Wir sehen eine durch die Schwellenmärkte hervorgerufene Delle, aber das Risiko hat über die letzten zwei Monate nachgelassen.“

Der Euro verlor zum Franken 0,1 Prozent auf 1,0822 Franken, und die eidgenössische Währung war zum Dollar 0,6 Prozent fester auf 99,40 Rappen. Zum Yen war der Euro 0,1 Prozent schwächer bei 133,58 Yen. Die japanische Wirtschaft war im dritten Quartal unerwartet gewachsen.

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