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24.11.2016

09:46 Uhr

Devisen

Euro fällt auf tiefsten Stand seit Dezember 2015

Der Euro ist auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015 gefallen. Grund sind überraschend gute US-Konjunkturdaten, womit die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik der Fed steigt. Davon profitierte der US-Dollar.

Am Mittwoch fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015. Reuters

Euro / Dollar

Am Mittwoch fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015.

Frankfurt/MainSpekulationen auf eine US-Zinsanhebung im nächsten Monat haben den Dollar am Donnerstag weiter angetrieben. Der Dollar-Index, der die US-Devise im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen misst, kletterte um 0,1 Prozent auf 101,80 Punkte. Am Vortag hatten ihn besser als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten auf den höchsten Stand seit März 2003 gehievt.

Der Euro hat am Donnerstag seine Verluste des Vortags zunächst nicht aufgeholt. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung im Tief 1,0525 US-Dollar und damit so wenig wie letztmalig im Dezember 2015. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0602 Dollar festgesetzt.

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Am Donnerstag stehen vor allem Stimmungsdaten aus Deutschland und Frankreich im Mittelpunkt. In den beiden größten Euro-Volkswirtschaften wird das Geschäftsklima, also die Unternehmensstimmung, veröffentlicht. Zur Geldpolitik wird sich gegen Abend der Chefvolkswirt der EZB, Peter Praet, äußern. In den USA herrscht wegen des Feiertags Thanksgiving Ruhe an den Märkten.

Die US-Notenbank Fed hat eine Zinserhöhung im Dezember fest ins Auge gefasst. Laut jüngsten Daten des Barometers FedWatch der Terminbörse CME gehen auch 100 Prozent der Marktteilnehmer davon aus. Viele Währungshüter waren laut dem Protokoll der Zinssitzung vom Anfang des Monats und damit der Zeit vor der US-Wahl der Meinung, dass die geldpolitische Straffung „relativ bald angemessen“ sein könne.

Manche Experten gehen derzeit davon aus, dass die Fed nächstes Jahr die Zinsen noch zwei Mal anheben könnte. Sollte die Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump die Wirtschaft stärker anheizen, könnte die Fed auch einem „steileren Zinspfad“ folgen, wie der Chef der Fed von Philadelphia, Patrick Harker, jüngst sagte.

Spekulationen auf einen Boom unter Trump haben den Dollar seit den Wahlen angetrieben. „Der Dollar-Index befindet sich in einem Aufwärtstrend, denn die Trump-Euphorie hält an“, sagte Devisenstratege Ayako Sera vom Handelshaus Sumitomo Mitsui Trust.

Kommentare (2)

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24.11.2016, 12:19 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

Baron v. Fink

24.11.2016, 16:44 Uhr

Vor allem profitiert der schlaue Investoe mit amerikanische Aktien in Dollar.
So wie ich es vorher sagte ist es gekommen. Aktien und dann noch gehebelt über die Währung, so wird man reich und der Plebs bleibt arm. Einer wird gewinnen und das ist immer der Investor mi Dividenden. Gruß an die Elster vom gepflegten Briefkasten aus.

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