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07.10.2014

17:28 Uhr

Devisen

Euro fällt nach schwachen Konjunkturdaten

Der Euro wurde erneut belastet: Enttäuschende deutsche Konjunkturdaten bremsten am Dienstag die Gemeinschaftswährung, die zeitweise auf 1,2584 US-Dollar zurückfiel, sich aber wieder leicht erholen konnte.

Der Euro in der Klemme: Heute stehen keine Konjunkturdaten als Anschubhilfe des Eurokurses zur Verfügung. dpa

Der Euro in der Klemme: Heute stehen keine Konjunkturdaten als Anschubhilfe des Eurokurses zur Verfügung.

Frankfurt/MainDer Euro ist am Dienstag von schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland belastet worden. Zeitweise fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,2584 US-Dollar zurück. Bis zum späten Nachmittag konnte sie sich aber auf 1,2630 Dollar erholen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2607 (Montag: 1,2565) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7932 (0,7958) Euro.

Die deutsche Industrie enttäuschte im August sowohl mit rückläufigen Neuaufträgen als auch einer ungewöhnlich schwachen Produktion. Zwar resultiert die Flaute auch aus in diesem Jahr spät liegenden Sommerferien. Die Daten seien aber auch ein Vorgeschmack auf einen „schwierigen Herbst“, kommentierte Analyst Mario Gruppe von der NordLB. Einige Bankvolkswirte schließen auch eine neuerliche Rezession nicht mehr aus.

Dass die deutsche Wirtschaft schwächelt, zeigen auch neue Prognosen des Internationalen Währungsfonds. In seinem Weltwirtschaftsbericht senkte der IWF seine Erwartungen für dieses und das kommende Jahr deutlich.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78400 (0,78575) britische Pfund, 136,90 (137,25) japanische Yen und 1,2115 (1,2120) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1210,50 (1195,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 260,00 (30 090,00) Euro.

Von

dpa

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