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18.07.2014

17:19 Uhr

Devisen

Euro fällt unter 1,35 US-Dollar

Der mutmaßliche Abschuss eines Zivilflugzeuges in der Ostukraine, die Bodenoffensive im Gazastreifen – die weltpolitischen Spannungen machen dem Euro zu schaffen. Er fällt erstmals seit Februar unter 1,35 US-Dollar.

Eine Münze der europäischen Gemeinschaftswährung: Der Euro bleibt unter der 1,35 US-Dollar-Marke. dpa

Eine Münze der europäischen Gemeinschaftswährung: Der Euro bleibt unter der 1,35 US-Dollar-Marke.

Frankfurt/MainDer Euro ist am Freitag erstmals seit Februar unter die Marke von 1,35 US-Dollar gefallen. Händler begründeten den Verkaufsdruck mit den jüngsten geopolitischen Spannungen. Am Nachmittag konnte sich die Gemeinschaftswährung aber wieder etwas erholen und sie wurde bei 1,3516 Dollar gehandelt. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3525 (Donnerstag ebenfalls 1,3525) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7394 (0,7394) Euro.

Am Devisenmarkt blieben die Auswirkungen neuer geopolitischer Spannungen aber zunächst vergleichsweise begrenzt. Am Vormittag konnte weder der mutmaßliche Abschuss eines großen Zivilflugzeugs in der Ostukraine noch der Beginn einer Bodenoffensive Israels im Gazastreifen für nennenswerte Bewegung am Devisenmarkt sorgen. Erst am Nachmittag rutschte der Kurs des Euro für kurze Zeit unter 1,35 Dollar und erreichte bei 1,3491 Dollar den tiefsten Stand sei Anfang Februar.

Händler sprechen von einer spürbaren Nervosität am Markt. Die Anleger fürchten nach dem Absturz eines Passagierflugzeugs weitere Sanktionen gegen Russland. „Die neue Qualität, die der Bürgerkrieg damit erhält, verstärkt die Vermutung der Devisenmarktteilnehmer, dass ökonomisch relevante Sanktionen gegen Russland wahrscheinlicher werden“, kommentierte Experte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Uwe Hans

18.07.2014, 09:24 Uhr

Dank manigfaltiger Manipulation .....

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