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20.05.2014

09:25 Uhr

Devisen

Euro fällt unter 1,37 Dollar

Der Euro gibt am Dienstag nach. Neue Impulse könnte es nach der EZB-Ratssitzung geben, in der Maßnahmen gegen die Gefahr einer Deflation beschlossen werden sollen.

Der Europäische Gemeinschaftswährung tritt auf der Stelle. Ein Grund für Anleger zunächst zu lauern. dpa

Der Europäische Gemeinschaftswährung tritt auf der Stelle. Ein Grund für Anleger zunächst zu lauern.

Frankfurt Die Gemeinschaftswährung notierte am Dienstag bei 1,3693 Dollar. Analysten zufolge dürften sich die Investoren bis zur nächsten EZB-Ratssitzung Anfang Juni zurückhalten. „Inzwischen ist wohl jedem Marktteilnehmer klar, dass die Geldpolitik Anfang Juni expansiver wird“, prognostiziert Helaba-Experte Ralf Umlauf. Die Frage sei nur, in welchem Ausmaß. Eine alleinige Leitzinssenkung inklusive einer entsprechenden Reduzierung des Einlagensatzes dürfte von Marktteilnehmern als Enttäuschung aufgenommen werden.

EZB-Chef Mario Draghi hatte nach dem letzten Zinsentscheid angedeutet, dass die Zentralbanker im Juni aktiv werden könnten, um etwas gegen die Euro-Stärke zu unternehmen und die Gefahr einer Deflation abzuwenden. Nach Reuters-Informationen bereitet die EZB eine Zinssenkung sowie weitere Maßnahmen vor, darunter die Senkung des Einlagensatzes von derzeit null Prozent. Auf diese Weise würde Banken, die überschüssiges Geld bei der Zentralbank parken, de facto ein Strafzins auferlegt. Die Institute sollen so dazu gebracht werden, wieder mehr Kredite zu vergeben. Der Leitzins liegt bereits jetzt mit 0,25 Prozent so niedrig wie nie zuvor.

Von

rtr

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