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08.06.2017

17:12 Uhr

Devisen

Euro fällt zeitweise auf Acht-Tages-Tief zurück

Der Euro ist nach gemischten Signalen von EZB-Präsident Mario Draghi zeitweise auf ein Acht-Tages-Tief gefallen. Die Gemeinschaftswährung konnte aber anschließend einen Teil der Verluste wieder aufholen.

Die Fachleute der EZB erwarten für 2017 nur noch eine Inflation von 1,5 Prozent nach bisher 1,7 Prozent. dpa

Europäische Zentralbank

Die Fachleute der EZB erwarten für 2017 nur noch eine Inflation von 1,5 Prozent nach bisher 1,7 Prozent.

Frankfurt/MainDer Euro ist am Donnerstag nach gemischten Signalen von EZB-Präsident Mario Draghi hin und her geschwankt. Draghi senkte während einer Pressekonferenz in der estnischen Hauptstadt Tallinn den Inflationsausblick der Währungshüter der Euro-Zone, hob aber gleichzeitig die Wachstumsprognosen an. Die Gemeinschaftswährung verbilligte sich zeitweise um 0,5 Prozent auf ein Acht-Tages-Tief von 1,1196 Dollar, holte einen Teil der Verluste aber wieder auf.

Die Fachleute der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten für 2017 nur noch eine Inflation von 1,5 Prozent nach bisher 1,7 Prozent. Auch für 2018 und 2019 senkte Draghi den Ausblick. Dagegen erwarten die Notenbank-Experten einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr um 1,9 Prozent, nachdem sie bislang von 1,8 Prozent ausgingen. Auch für die beiden Folgejahre erhöhten sie die Prognosen.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen gab nach Draghis Äußerungen zur Inflation ebenfalls nach. Sie fiel auf 0,254 Prozent zurück.

Von

dpa

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