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27.08.2015

09:35 Uhr

Devisen

Euro geht auf Erholungskurs

China hat die Devisenmärkte durcheinandergewirbelt. Auch der Euro ging auf Achterbahnfahrt. Am Donnerstag stabilisiert sich die Gemeinschaftswährung – vorerst. Denn nun rückt die Fed-Zinsentscheidung in den Fokus.

Die europäische Gemeinschaftwährung lässt die Turbulenzen Anfang der Woche hinter sich. dpa

Der Euro

Die europäische Gemeinschaftwährung lässt die Turbulenzen Anfang der Woche hinter sich.

FrankfurtDer Euro hat sich am Donnerstag nach den deutlichen Verlusten der beiden vergangenen Handelstage leicht erholt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1350 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs zuletzt am Mittwochmittag auf 1,1402 (Dienstag: 1,1506) US-Dollar festgesetzt. Am Montag war der Euro noch zeitweise über 1,17 Dollar gestiegen.

Experten werten den Höhenflug des Euro zum Wochenauftakt als eine Übertreibung des Marktes und sehen in den jüngsten Kursverlusten eine Normalisierung. Im weiteren Handelsverlauf stehen wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, die für neue Impulse sorgen könnten. Am Vormittag werden Daten zur Geldmenge sowie zur Kreditvergabe in der Eurozone veröffentlicht und am Nachmittag eine neue Schätzung zum Wirtschaftswachstum in den USA im zweiten Quartal.

US-Konjunkturdaten stehen wegen der Geldpolitik der US-Notenbank Fed besonders im Fokus. Der Markt rätselt weiter über den Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung in den USA seit über neun Jahren. Die Frage ist ob die Zinswende bereits im September stattfinden wird oder erst im Dezember. Neue Hinweise erhoffen sich Anleger auch durch das heute beginnende Treffen von Notenbanker aus aller Welt im amerikanischen Jackson Hole. Allerdings werden US-Notenbankchefin Janet Yellen und EZB-Chef Mario Draghi nicht an dem Treffen teilnehmen.

Von

dpa

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