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16.10.2013

13:51 Uhr

Devisen

Euro gewinnt dank US-Finanzstreit

Auf dem Devisenmarkt blicken alle Richtung Washington: Können sich Republikaner und Demokraten noch rechtzeitig auf einen Etat einigen? Vor dem Fristende bewegt sich der Kurs der europäischen Währung kaum.

Wechselkurs: Am Dienstagmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3493 Dollar (Montag: 1,3564 Dollar) festgesetzt. dpa

Wechselkurs: Am Dienstagmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3493 Dollar (Montag: 1,3564 Dollar) festgesetzt.

FrankfurtDer nach wie vor ungelöste US-Finanzstreit bringt den US-Dollar unter Druck – im Gegenzug gewinnt der Euro. Gegen Mittag stieg die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,3546 Dollar, nachdem sie am späten Vorabend die Marke von 1,35 Dollar überschritten hatte.

Der Dollar-Index, der den Kurs zu den wichtigsten Währungen wie Euro oder Yen widerspiegelt, bewegte sich nur minimal.

Im Senat ist es Demokraten und Republikanern bislang nicht gelungen, einen gemeinsamen Vorschlag zur Erhöhung der Schuldengrenze und einen Übergangsetat zur Finanzierung des Bundes auszuarbeiten. Die Zeit drängt, denn am Donnerstag dürfte nach Angaben des Finanzministeriums das derzeit bei 16,7 Billionen Dollar liegende Schuldenlimit erreicht sein.

Angesichts der Unsicherheit drohte die Ratingagentur Fitch den USA mit einer Herabstufung ihrer Bonität. Viele Analysten gehen davon aus, dass es zu einer Einigung in letzter Sekunde kommen dürfte. Die Marktteilnehmer blieben optimistisch, dass die Zahlungsunfähigkeit der USA am Ende doch noch vermieden werden könne, sagte ein Händler einer japanischen Bank in Singapur.

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