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13.01.2014

17:26 Uhr

Devisen

Euro gibt in ruhigem Umfeld leicht nach

Schwache US-Arbeitsmarktdaten haben den Dollar zu Wochenbeginn belastet. Der Euro gab ebenfalls nach. Positive Daten aus Europas Krisenländern konnten die Gemeinschaftswährung nicht antreiben.

Der Euro hat zum Wochenbeginn leicht nachgegeben. dpa

Der Euro hat zum Wochenbeginn leicht nachgegeben.

FrankfurtDer Euro hat am Montag bei überwiegend ruhigem Handel leicht nachgegeben. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3650 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die kräftigen Gewinne vom Freitag blieben aber weitgehend unangetastet. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3654 (Freitag: 1,3587) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7324 (0,7360) Euro.

Dass der Euro trotz leichter Einbußen zur Stärke neigt, geht vor allem auf Impulse aus den USA zurück. Dort hatten am Freitag neue Arbeitsmarktzahlen massiv enttäuscht und Zweifel am Kurs der US-Notenbank Fed genährt. Die Federal Reserve will ihre extrem lockere Geldpolitik in diesem Jahr Zug um Zug zurückfahren - allerdings nur, wenn die Konjunktur mitspielt. Schwache Wirtschaftsdaten sprechen damit für eine verzögerte geldpolitische Wende und lasten auf dem Dollar.

Neue Impulse blieben zu Wochenbeginn Mangelware. Robuste Konjunkturdaten aus Italien, wo sich die Industrieproduktion langsam erholt, konnten den Euro nicht antreiben. Gleiches gilt für die anhaltend freundliche Stimmung an den einst krisengeschüttelten Anleihemärkten Südeuropas. Seit Jahresbeginn sind die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Italien, Spanien, Portugal und Griechenland stark gesunken. Am Montag konnte sich Rom so günstig wie noch nie für drei Jahre frisches Kapital leihen.

Ratings der größten Volkswirtschaften der Welt

USA

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA

Ausblick: Negativ

China

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Japan

S&P Rating: AA-
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Negativ

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Vereinigtes Königreich

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Brasilien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Russland

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Indien

S&P Rating: BBB-
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB-
Ausblick: Stabil

Kanada

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Australien

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Schweiz

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8317 (0,8280) britische Pfund, 141,37 (142,67) japanische Yen und 1,2342 (1,2342) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1248,00 (1244,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 28 850,00 (28 660,00) Euro.

Von

dpa

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