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20.01.2009

18:39 Uhr

Devisen

Euro gibt weiter zum Dollar nach

Der Euro hat am Dienstag weitere Kursverluste zum Dollar verzeichnet und ist unter 1,30 Dollar gefallen. Trotzt eines Anstiegs der Konjunkturerwartungen für Januar zeigt der ZEW-Index immer noch eine sehr pessimistische Einschätzung der Konjunkturaussichten durch deutsche Investoren.

FRANKFURT. Zudem wirkte die schwache Wirtschaftsprognose der Europäischen Kommission vom Montag nach. Die tatsächlichen Konjunkturdaten dürften eher noch unter den Prognosen liegen, prognostizieren Analysten von BNP Paribas. Sie erwarten, dass die europäische Gemeinschaftswährung bis Ende Juni auf 1,20 Dollar fällt. Am Nachmittag notierte der Euro bei 1,2924 Dollar.

Das britische Pfund verzeichnete zum Euro den stärksten Einbruch seit einem Monat und fiel zum Dollar erstmals seit 2001 unter 1,40 Dollar. Hier wirkten die am Montag angekündigten staatlichen Sanierungsmaßnahmen für die Finanzbranche in Großbritannien nach. Gegenüber dem Euro büßte das Pfund Sterling 2,1 Prozent ein auf 92,48 Pence, zum Dollar wurde es 3,1 Prozent niedriger zu 1,3981 Dollar gehandelt.

Etwas schwächer zum US-Dollar notierte der kanadische Dollar bei 1,2610 je US-Dollar. Kanadas Zentralbank hat den Leitzins wie erwartet um einen halben Prozentpunkt auf ein Prozent gesenkt.

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