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11.04.2012

18:12 Uhr

Devisen

Euro hält sich über 1,31 US-Dollar

Die Märkte sorgen sich um Spanien und Italien. Bislang würden nur Symptome der Krise bekämpft, so Analysten. Der Euro notierte am Mittwoch dennoch stabil bei über 1,31 Dollar.

Eine italienische Euromünze. dpa

Eine italienische Euromünze.

FrankfurtAm Devisenmarkt hat der Euro am Mittwoch angesichts fallender Bondrenditen in Spanien die Marke von 1,31 Dollar stabil gehalten. Der Yen gab zum Euro deutlich und zum Dollar leicht nach, während sich das britische Pfund insbesondere zum Dollar erholte. Zuletzt wurde der Euro bei 1,3124 Dollar um 0,4 Prozent höher festgestellt. Kurse unterhalb von 1,31 gab es nur zeitweise im frühen Handel, als viel beachtete Schatzwechsel- Auktionen am Rentenmarkt noch nicht abgelaufen waren.

Vor allem die Entspannung um die spanischen Bondrenditen galt als Hauptgrund für die Stabilisierung des Euro. Auch hatte Italien insgesamt elf Mrd. Euro über Schatzwechsel mit Laufzeiten von 91 und 361 Tagen besorgt und dabei die Zielquote erreicht. „Die spanischen Renditen fallen und das verschafft dem Euro etwas Unterstützung“, sagte der Währungsstratege Jeremy Stretch von der Canadian Imperial Bank of Commerce in London.

Der Yen weitete seine Verluste gegenüber anderen Währungen aus. Zuletzt wurde er zum Euro 0,7 Prozent leichter gehandelt bei 106,23 Yen je Euro. Es gebe definitiv eine Chance auf eine geldpolitische Lockerung der japanischen Zentralbank in diesem Monat, sagte der leitende Währungsstratege Sacha Tihanyi von der Scotiabank in Hongkong, einer Tochter der kanadischen Bank of Nova Scotia. Eine solche Lockerung in Japan schwäche den Yen fundamental. Zum US-Dollar stieg das britische Pfund unterdessen um 0,3 Prozent auf 1,5908 Dollar je Pfund. In der Spitze wurde bei 1,5938 die höchste Steigerung im Währungspaar seit dem 30. März gemessen. Als Grund wurde unter anderem der Anstieg des Einzelhandelsumsatzes in Großbritannien für Februar genannt.

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