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06.11.2013

09:52 Uhr

Devisen

Euro-Händler spekulieren auf Zinssenkung

Die Inflationsrate in der Eurozone ging in den letzten Tagen zurück. Viele Investoren spekulieren nun auf eine Zinssenkung der EZB. Zudem wird in Kürze ein wichtiger Index veröffentlicht.

In den vergangenen Tagen waren angesichts einer rückläufigen Inflationsrate in der Euro-Zone Spekulationen auf eine baldige Zinssenkung aufgeflammt. dpa

In den vergangenen Tagen waren angesichts einer rückläufigen Inflationsrate in der Euro-Zone Spekulationen auf eine baldige Zinssenkung aufgeflammt.

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch leicht zugelegt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3510 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am Vorabend. Ein Dollar war 0,7402 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3494 (Montag: 1,3506) Dollar festgesetzt. Zur Wochenmitte stehen neue Konjunkturdaten im Fokus.

Im Euroraum wird mit dem Einkaufsmanagerindex eine stark beachtete Umfrage unter Unternehmensentscheidern veröffentlicht. Die Zahlen sind auch für die mit Spannung erwartete Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag von Bedeutung. Die Notenbank sieht sich gegenwärtig mit einem sehr schwachen Preisauftrieb im Währungsraum konfrontiert. Beobachter rechnen deswegen auf absehbare Zeit mit einer abermaligen geldpolitischen Lockerung, was den Euro zuletzt stark belastet hatte.

In japanischer Währung kostete der Dollar 98,70 Yen. Die Schweizer Währung notierte bei 0,9111 Franken je Dollar und bei 1,2318 Franken je Euro.

Geschichte des Euro

Anfänge

Das Ziel einer Währungsunion war bereits im EG-Vertrag verankert. Am 1. Januar 1999 ist es so weit: Der Euro wird gemeinsame Währung von elf Ländern. In Euro bezahlt werden kann per Scheck, Kredit- oder EC-Karte. Das alte Geld bleibt jedoch zunächst das allein gültige Zahlungsmittel. Wenige Tage später nehmen auch die Finanzmärkte den Handel mit Euro auf.

Euro-Zone

Zu den ersten Ländern, die den Euro einführten, gehörten Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Griechenland trat erst 2001 der Gemeinschaft bei, da es vorher nicht die Auflagen erfüllte. Großbritannien, Dänemark und Schweden verzichteten auf den Euro.

Bargeld

Am 1. Januar 2002 wird der Euro in zwölf Ländern gesetzliches Zahlungsmittel. Die D-Mark behält für zwei Monate ihr Gültigkeit, kann danach aber immer noch gegen Euro eingetauscht werden. Der Wechselkurs ist festgesetzt auf 1 Euro = 1,95583 D-Mark.

Neue Mitglieder

2004 werden zehn Länder in Mittel- und Osteuropa sowie im Mittelmeerraum neue EU-Mitglieder. Sie müssen die Gemeinschaftswährung übernehmen, sobald sie die Konvergenzkriterien erfüllen. Bis heute sind allerdings nur fünf weitere Staaten der Euro-Zone beigetreten, nämlich Slowenien, Malta, Zypern, Estland und die Slowakei. Damit gibt es insgesamt 17 Länder in Europa, in denen offiziell mit Euro bezahlt werden kann.

Höchststand

Ende August 2008 steigt der Euro zum ersten Mal über die psychologisch wichtige Marke von 1,50 US-Dollar. Sein bisheriges Allzeithoch von 1,5990 Dollar erreicht die Gemeinschaftswährung am 15. Juli, wobei der höchste je am Markt gehandelte Kurs sogar über 1,60 Dollar liegt.

Schuldenkrise

Im Frühjahr 2010 kommt Griechenland in immer größere Finanznöte und muss als erstes Euro-Land Milliardenhilfen beantragen. Damit nimmt eine Schuldenkrise ihren Lauf, in dessen Zuge weitere Länder, darunter Irland und Portugal, um Geldmittel bitten müssen. In der Öffentlichkeit wird heftig über einen möglichen Zusammenbruch der Euro-Zone spekuliert. Die Gemeinschaftswährung wertet kontinuierlich ab.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

06.11.2013, 10:36 Uhr


Eine Zinssenkung zum jetzigen Zeitpunkt erschliesst sich mir zwar nicht, käme sie aber, steht wohl das Wasser bis zum Schopf.

Der_Henker

06.11.2013, 12:16 Uhr

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Liebe Sparer ,nach Draghis Ansage soll der Leitzins auf 0,25% am Donnerstag gesenkt werden.

Dann werde ich mein Kapital ins Nicht-Euro-Land schaffen.Der deutsche Sparmichel soll für den Euro-Bankrott die Zeche zahlen ,so ist es geplant .

Dax 30 Zocker warten schon auf die frohe Botschaft .

Aber der Sparer kündigt seine Konten u.transferiert es nach Norwegen ,Australien usw.

Draghi kann die Sparer nicht am Nasenring durch die Arena ziehen .

Aber der Sparer wird Draghi auf die Pfoten schlagen.

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