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18.11.2013

09:50 Uhr

Devisen

Euro in Fernost kaum verändert

Zu Wochenbeginn hat sich der Euro im fernöstlichen Devisenhandel kaum verändert. Richtungsweisend für den Markt wird die US-Notenbank: Man erwartet neue Hinweise, wann die Fed ihre Anleihe-Käufe drosselt.

Der Euro kostet zu Wochenbeginn 1,3495 Dollar. dpa

Der Euro kostet zu Wochenbeginn 1,3495 Dollar.

TokioDer Euro ist am Montag mit Kursen um 1,35 Dollar stabil in die neue Handelswoche gestartet. Die Analysten der Commerzbank trauen dem Euro eher etwas mehr zu. Denn viele spekulative Marktteilnehmer hätten die Wirkung der überraschenden EZB-Zinssenkung Anfang November überinterpretiert und ordentlich einen auf die Nase bekommen, erklärte Analyst Ulrich Leuchtmann. „Die werden sich so schnell nicht an neue Euro-Short-Positionen wagen, dürften andererseits aber auch noch nicht in großem Stil ihren Fehler eingestanden haben.“ Ein Dollar war 0,7410 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3460 (Donnerstag: 1,3436) Dollar festgesetzt. Dem Devisenmarkt dürfte mangels entscheidender Konjunkturdaten ein ruhiger Wochenauftakt bevorstehen. Einige Auftritte ranghoher EZB-Vertreter dürften jedoch Beachtung finden. Erst im Wochenverlauf stehen namhafte Frühindikatoren an, unter anderem die ZEW-Konjunkturerwartungen und das Ifo-Geschäftsklima aus Deutschland sowie die Einkaufsmanagerindizes aus dem Euroraum.

Zum Yen notierte der Dollar mit knapp 100 Yen etwas niedriger als zuletzt am Freitagabend in New York, als er bei 100,18 Yen lag. Doch hielten sich viele Börsianer zurück, erklärten Händler in London. Schließlich halte die Bank of Japan die Geldschleusen weiter auf als die Fed oder die EZB. Von der Fed erwarten die meisten Anleger eine Drosselung der Geldflut im Laufe des ersten Quartals 2014. Dies stützte den Dollar, hieß es.

Die Schweizer Währung notierte bei 0,9144 Franken je Dollar und bei 1,2338 Franken je Euro.



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