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11.11.2013

11:49 Uhr

Devisen

Euro kann leicht zulegen

Die neue Handelswoche hat für die Gemeinschaftswährung unaufgeregt begonnen. Mit einem kleinen Plus bewegt sich der Euro im Vormittagshandel nahe am Höchststand der vergangenen zwei Wochen.

Zwei-Euro-Münze unter der Lupe: Kaum Kursveränderungen im frühen Handel. Reuters

Zwei-Euro-Münze unter der Lupe: Kaum Kursveränderungen im frühen Handel.

Tokio/FrankfurtSpekulationen auf eine baldige Straffung der ultralockeren US-Geldpolitik haben den Dollar zu Wochenbeginn gestützt. Der Euro hat am Montag zum Dollar leicht aufgewertet. Bei 1,3388 war der Greenback um 0,2 Prozent leichter, nahe am höchsten Stand der vergangenen beiden Wochen. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen wie Euro oder Yen widerspiegelt, notierte mit 81,34 Zählern in Reichweite seines jüngsten Zwei-Monats-Hochs von 81,482 Punkten.

Die Gemeinschaftswährung bleibe in der Defensive, nicht nur weil die EZB mit ihrer Zinssenkung überrascht habe, sondern auch weil in den USA nach dem jüngsten Arbeitsmarktbericht erneut Erwartungen einer baldigen Reduzierung der milliardenschweren Anleihenkäufe geschürt worden seien, erläutert Helaba-Analyst Ralf Umlauf in einem Kommentar.

„Wir erwarten, dass der Dollar schrittweise aufwertet, während sich die Geldpolitik in den USA normalisiert“, sagte Daisaku Ueno, leitender Devisenstratege bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities Co. in Tokio.

Bereits im fernöstlichen Devisenhandel startete der Euro mit geringen Kursveränderungen in die neue Handelswoche. Die Gemeinschaftswährung kostete am frühen Nachmittag in Tokio 1,3362 Dollar. In japanischer Währung kostete der Dollar 98,94 Yen. Die Schweizer Währung notierte bei 0,9205 Franken je Dollar und bei 1,2323 Franken je Euro.

Der Yen war am Montag im europäischen Handel nach festem Start moderat leichter. Der Yen verlor zum Euro 0,2 Prozent und notierte bei 132,67 Yen je Euro. Auch zum Dollar gab der Yen anfängliche Kursgewinne ab und notierte zuletzt kaum verändert bei 99,08 Yen je Dollar.

Die US-Regierung hatte am Freitag bekanntgegeben, dass die Unternehmen im Oktober trotz des Haushaltsnotstandes 204.000 Stellen schufen – das war mehr als erwartet. Die Fed will die Zinsen für kurzzeitige Darlehen so lange nahe null Prozent belassen, bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent fällt. Außerdem kauft sie derzeit jeden Monat Wertpapiere im Volumen von 85 Milliarden Dollar auf, um Finanzierungskosten zu senken.

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