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21.08.2015

08:56 Uhr

Devisen

Euro klettert über 1,13 Dollar

Der Euro befindet sich auf dem höchsten Stand seit Ende Juni. Ein Grund ist der schwache Dollar, doch auch im Vergleich zu allen anderen wichtigen Währungen legt die Gemeinschaftswährung zu.

Der schwache Dollar beflügelt die Gemeinschaftswährung. dpa

Euro

Der schwache Dollar beflügelt die Gemeinschaftswährung.

Frankfurt/MainDer Eurokurs hat am späten Freitagnachmittag die Marke von 1,13 US-Dollar geknackt – mit 1,1342 Dollar stand er damit auf dem höchsten Stand seit Ende Juni. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1284 US-Dollar und damit höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag bei 1,1199 Dollar festgesetzt.

Der Devisenmarkt steht derzeit im Bann der Geldpolitik in den USA. Unter den Anlegern herrscht Rätselraten über den Zeitpunkt der ersten US-Zinserhöhung seit mehr als neun Jahren. Als sicher gilt ein Zinsschritt noch in diesem Jahr. Mögliche Termine wären September oder Dezember. Hinweise der US-Währungshüter auf die ungewöhnlich schwache Inflation in den USA deutet der Markt als Signal für den späteren Dezember-Termin, was den Dollar unter Druck bringt.

Allerdings ist die aktuelle Euro-Stärke nicht bloß auf eine Schwäche des Dollars zurückzuführen. Die Gemeinschaftswährung legte auf breiter Front zu allen wichtigen Währungen zu. Zwar wirkten die niedrigen Ölpreise und Zinsen positiv. „Allerdings ist das Problem der unzureichenden Wettbewerbsfähigkeit ein anhaltender Belastungsfaktor“, schrieb Ralf Umlauf, Analyst bei der Landesbank Helaba, mit Blick auf die Konjunktur in der Eurozone.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Peter Noack

21.08.2015, 18:09 Uhr

Jetzt gehen wohl alle Pferde durch!
Weil die Fed in den USA die Zinsen anhebt, wird der Dollar schwach und der Euro steigt. Wer soll denn diesen Unsinn glauben. Wenn dpa es nicht besser weiß, dann müssen die eben schweigen.

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