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27.05.2011

08:17 Uhr

Devisen

Euro klettert über 1,42-Dollar-Marke

Der Kursrutsch von gestern ist Geschichte. Unterstützung erhält der Euro von enttäuschenden US-Konjunkturdaten.

Trotz Schuldenkrise in Europa legt die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar zu. Quelle: dpa

Trotz Schuldenkrise in Europa legt die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar zu.

Singapur/FrankfurtNach seinem Kursrutsch vom Vortag ist der Euro am Freitag auf Erholungskurs gegangen. Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1,4242 Dollar mehr als einen US-Cent über ihrem New Yorker Schluss. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hatte mit der Andeutung einer Aussetzung der IWF-Hilfen für Griechenland den Euro-Kurs am Donnerstagnachmittag in den Keller geschickt.

Unterstützung erhielt der Euro zuletzt von enttäuschenden US-Konjunkturdaten. So hatte das amerikanische Handelsministerium am Donnerstag den schwachen Jahresauftakt der US-Wirtschaft bestätigt. Zudem fielen neue Zahlen vom Arbeitsmarkt schlecht aus. Der US-Notenbank Fed dürfte diese Entwicklung überhaupt nicht gefallen, gilt die Konjunktur- und Arbeitsmarktschwäche doch als Hauptgrund für ihre hochexpansive Geldpolitik.

Die Analysten der Commerzbank rechnen nun aber nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Gemeinschaftswährung. „Der Devisenmarkt glaubt weiterhin an zunehmende Risiken aus der Euroraum-Schuldenkrise“, schrieben die Experten in einem Kommentar. Nur solange keine neuen Nachrichten zur Schuldenkrise über die Ticker liefen, dürften die zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA den Dollar belasten.

Kommentare (2)

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Euro-Schrott

27.05.2011, 08:34 Uhr

Der Euro ist hoffentlich bald Geschichte.....
Diese verlogene, korrupte Zwangswährung....weg damit !
Gebt diesen Schrott säckeweise unseren verlogenen Politikern mit in den KNAST !!!!!!

mono

27.05.2011, 09:07 Uhr

Ein Wettkampf des Scheiterns.

Welche Zentralbank richtet mehr Schaden an, EZB oder FED? Was ist schlimmer, Typhus oder Cholera?

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