Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.01.2010

07:57 Uhr

Devisen

Euro kommt vom Sechs-Monats-Tief zurück

Die Pläne von US-Präsident Barack Obama zur schärferen Regulierung der Finanzbranche hat am Donnerstag den Dollar unter Druck gesetzt. Der Euro kletterte wieder deutlich über 1,41 Dollar, nachdem er zuvor auf ein Sechs-Monats-Tief von 1,4028 gefallen war.

HB FRANKFURT. Zur japanischen Währung fiel der Greenback auf ein Fünf-Wochen-Tief von 90,12 Yen. „Der Markt reagiert sehr sensibel auf die politische Rhetorik“, sagte Devisenstrategin Jessica Hoversen vom Brokerhaus MF Global. „Obamas Schritt könnte bedeutende Konsequenzen für die Kapitalströme haben und sowohl den Dollar als auch die Währungen der Schwellenländer beeinflussen.

Am Mittwochabend war der Euro erstmals seit Mitte August 2009 unter die Marke von 1,41 Dollar gerutscht. Leichte Unterstützung habe der Euro zuletzt von dem robusten Wachstum Chinas im Schlussquartal 2009 erhalten, hieß es am Markt.

Das Wachstumstempo der großen asiatischen Volkswirtschaft hat mit einem Zuwachs von 10,7 Prozent spürbar angezogen. Es ist das stärkste Quartalswachstum seit zwei Jahren. Die Inflation zog jedoch ebenfalls an, was laut Experten ein Indiz für eine mögliche Überhitzung der chinesischen Wirtschaft ist.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×