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01.12.2014

17:28 Uhr

Devisen

Euro-Kurs legt nur leicht zu

Der Euro legt in der neuen Woche etwas zu und kostet am Montagabend 1,2480 Dollar. Die gedämpfte Stimmung in der europäischen Industrie ist schuld daran. Alles schaut nun auf die EZB.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2483 Dollar festgesetzt. dpa

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2483 Dollar festgesetzt.

FrankfurtDer Euro hat am Montag trotz schwacher Konjunkturdaten zugelegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2480 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als im Tagestief. Zeitweise war der Euro über die Marke von 1,25 Dollar gestiegen. Unter starkem Druck stand dagegen der russische Rubel.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2469 (Freitag: 1,2483) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8020 (0,8011) Euro. Eine Umfrage des Forschungsinstituts Markit deutete auf eine anhaltend schwierige Konjunkturlage im Euroraum hin.

Die Stimmung in der Industrie hatte sich im November weiter eingetrübt und lag nur noch geringfügig über Stagnation. In Deutschland war der Einkaufsmanagerindex sogar unter die Wachstumsgrenze gefallen.

Analyst Greg Fuzesi von der US-Bank JP Morgen sprach von einer trägen Erholung. Viele Beobachter gehen deshalb davon aus, dass die EZB ihre Geldpolitik bald weiter lockern wird. Dass die Währungshüter bereits auf ihrer Sitzung an diesem Donnerstag tätig werden, gilt jedoch als eher unwahrscheinlich.

Von

dpa

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