Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.05.2014

08:46 Uhr

Devisen

Euro legt weiter zu

Der Euro steigt weiter und profitiert von der Wahl des Europaparlaments. Anleger sind dennoch im Abwarte-Modus. Denn Händler rechnen in den nächsten Tagen mit wenig Impulsen. Noch wird die EZB-Entscheidung erwartet.

Der Euro legt weiter zu. Doch die großen Zukäufe der Euro-Anleger lassen zunächst auf sich warten. dpa

Der Euro legt weiter zu. Doch die großen Zukäufe der Euro-Anleger lassen zunächst auf sich warten.

FrankfurtDer Euro hat am Dienstag seine Gewinne vom Wochenstart ausgebaut. Profitieren konnte die Gemeinschaftswährung zuletzt von der guten Börsenstimmung in Europa, wo sich die Stimmengewinne eurokritischer Parteien bei der Europawahl nicht negativ auswirkten. Am Morgen kostete ein Euro 1,3655 US-Dollar und damit etwas mehr als im asiatischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3635 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag dürften Anleger vor allem auf amerikanische Konjunkturdaten schauen. Veröffentlicht werden Zahlen zur Investitionstätigkeit der Unternehmen, vom Häusermarkt und zur Verbraucherstimmung. Besondere Aufmerksamkeit kommt Daten zu, die in das zweite Quartal fallen. Sie werden zeigen, ob die US-Konjunktur nach der vermutlich witterungsbedingten Stagnation zum Jahresstart wieder Fahrt aufnimmt. Die USA hatten einen ungewöhnlich harten Winter erlebt.

Zunächst haben die Euro-Anleger sich am Dienstag mit größeren Zukäufen zurückgehalten. Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1,3652 Dollar kaum verändert zu ihrem Vortagessschluss in New York. Händlern zufolge dürfte der Euro bis zur nächsten EZB-Ratssitzung Anfang Juni weiter in einer engen Handelsspanne notieren. Seit Tagen pendelt er zwischen 1,36 und 1,37 Dollar. Viele Investoren rätseln derzeit über den weiteren Kurs der EZB-Geldpolitik. Zentralbank-Chef Mario Draghi hatte am Montag erneut seine Handlungsbereitschaft im Kampf gegen eine gefährliche Deflationsspirale unterstrichen. Schon Anfang Mai hatte er signalisiert, dass der EZB-Rat auf der nächsten Sitzung am 5. Juni Maßnahmen gegen die niedrige Inflation ergreifen könnte.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

27.05.2014, 17:39 Uhr

Es bleibt mir nach wie vor absolut unverständlich, warum nicht noch mehr Trader verstärkt auf Hedging-Strategien setzen. Beim Hourglass-trading z.B. kann man, zumindest was die kurz- bis mittelfristige Kursbewegung betrifft, auf jegliche technische und fundamentale Analyse verzichten. Sprich, es ist eigentlich piepegal, wohin sich der Kurs bewegt – man gewinnt langfristig immer! Man darf sich bloß nicht davon irritieren lassen, dass man immer wieder mal in negative Equity abtaucht. Das gehört zum System und ist zum Kapitalaufbau zwingend erforderlich! Natürlich gilt es auch hier etliche Regeln zu beachten! Und etwas Erfahrung schadet bestimmt auch nicht. Aber wenn man den Bogen mal raus hat, verfügt man über die sprichwörtliche „eierlegende Wollmilchsau“!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×