Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.01.2014

08:47 Uhr

Devisen

Euro liegt weiter über 1,35 Dollar

Devisenhändler schauen auf die britische Notenbank: Diese will ein Protokoll zur jüngsten Zinssitzung veröffentlichen. Beobachter erhoffen sich Hinweise auf künftige Pläne. Der Euro notiert weiter über 1,35 Dollar.

Euro-Münzen: „Heute stehen keine wichtigen Konjunkturveröffentlichungen im Kalender.“ dpa

Euro-Münzen: „Heute stehen keine wichtigen Konjunkturveröffentlichungen im Kalender.“

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch weiter über der Marke von 1,35 Dollar gelegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3550 US-Dollar und damit so viel wie am späten Vorabend. Ein Dollar war 0,7380 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag etwas tiefer auf 1,3526 (Montag: 1,3566) Dollar festgesetzt.

„Heute stehen keine wichtigen Konjunkturveröffentlichungen im Kalender“, schreibt die Helaba in einer Tagesvorschau. Große Beachtung kommt jedoch der britischen Notenbank zu: Am Vormittag wird das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung veröffentlicht. Beobachter erhoffen sich Hinweise auf den geldpolitischen Kurs. Die Bank of England steht zusehends unter Druck, weil ihr Versprechen rekordniedriger Zinsen immer mehr an Glaubwürdigkeit einbüßt. Ausschlaggebend ist das starke Wachstum der britischen Wirtschaft.

Die unerwartet starke Inflation in Australien hat dem australischen Dollar zudem Auftrieb gegeben. Die Währung des Landes stieg fast 0,6 Prozent auf 0,8854 US-Dollar. Weil die Teuerung im vierten Quartal deutlich über den Erwartungen lag, gehen viele Investoren davon aus, dass die Notenbank die Leitzinsen zunächst nicht weiter senken wird.

Im Vergleich zur japanischen Währung war der US-Dollar 104,29 Yen wert. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2348 und zum Dollar mit 0,9103.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×